30 000 Teilnehmer am Slow-up Bodensee

Nur für Velofahrer - die 40 Kilometer lange Strecke zwischen Romanshorn, Arbon und Amriswil.
Nur für Velofahrer - die 40 Kilometer lange Strecke zwischen Romanshorn, Arbon und Amriswil. © FM1Today/Dieter Mathis
Trotz Hitze haben sich Velo- und Skatefans nicht davon abhalten lassen beim 15. Slow-up Bodensee am Sonntag mitzufahren. Rund 30 000 haben den Anlass besucht. Die Veranstalter sind zufrieden, auch wenn die heissen Temperaturen das Verhalten der Teilnehmer etwas verändert haben.

“Das Wetter war  sehr gut, fast ein bisschen heiss”, sagt Adrian Braunwalder vom OK-Team des Slow-up Bodensee und von Thurgau Tourismus. Er beobachtete, dass die Leute vor allem am Vormittag unterwegs waren und am Nachmittag vermehrt in den Festbeizen sassen. “Es war ein sehr gelungener Anlass und es freut uns auch, dass es keine Unfälle gab.”

Rund 30 000 Langsamverkehr-Freudige waren auf der 40 Kilometer langen Rundfahrt zwischen Romanshorn, Amriswil und Arbon unterwegs. Das sind 5000 weniger als letztes Jahr. “Wir wissen dass die Teilnehmerzahl stark witterungsabhänig ist, weshalb wir diese über mehrere Jahre hinaus beobachten und auch berechnen.”

Adrian Braunwalder von Thurgau Tourismus ist mit dem Anlass zufrieden.

Adrian Braunwalder von Thurgau Tourismus ist mit dem Anlass zufrieden. ©zvg

Die Hitze hatte auch sonst einen Einfluss auf den Slow-up. “Velofahren geht eigentlich bei fast allen Temperaturen – auch bei Hitze. Allerdings haben wir festgestellt, dass die Leute unterwegs weniger gewillt waren, für unser Fotoshooting anzuhalten. Sie wollten nicht auf den Fahrtwind verzichten, der wenigstens ein bisschen kühlte.”

Auf der Strecke passierten die Teilnehmer einige Badeanstalten, wo sich manch einer einen Sprung in den Bodensee gönnte. Seit 18 Uhr ist die offizielle Streckensperrung aufgehoben und der 15. Bodensee Slow-up zu Ende, der gleichzeitig auch der 200 Slow-up-Anlass in der Schweiz war.

(agm)


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