5000 Besucher auf Entdeckungsreise in St.Galler Museen

Selfies mit Tieren machen - eine Möglichkeit, sich in der Museumsnacht zu vergnügen.
Selfies mit Tieren machen - eine Möglichkeit, sich in der Museumsnacht zu vergnügen. © TAGBLATT/Michel Canonica
34 Museen öffneten an der diesjährigen Museumsnacht in St.Gallen ihre Türen. Rund 5000 Personen besuchten die Ausstellungen unter dem Motto “Museumsnacht St.Gallen spielt”. 

“Bei mediterranen Temperaturen flanierten gestern Nacht Tausende Menschen durch die St.Galler Museumswelt”, schreiben die Veranstalter am Sonntagmittag in einer Mitteilung. Es seien etwa gleich viele Personen gekommen wie in den vergangenen Jahren – also rund 5000. Die exakte Teilnehmerzahl wird in den kommenden Tagen ermittelt. Führungen, Workshops, Entdeckungstouren und Tanzeinlagen wurden den Besuchern geboten.

Wer durch die 34 geöffneten Ausstellungsorte schlenderte, merkte, dass etwas anders war als sonst. Aufgrund einer einmaligen, unerwarteten Tauschaktion trafen die Besucher in der Stiftsbibliothek beispielsweise auf das Nilkrokodil aus dem Naturmuseum und im Kunstmuseum auf ein Musterbuch aus dem Textilmuseum.

“Die Museumsnacht wurde zu einem Begegnungs- und Kulturfest”, schreiben die Veranstalter. Viele junge Gruppen und Familien mit Kindern seien unterwegs gewesen. Aufgrund des schönen Wetters konnten einige Programmpunkte draussen stattfinden. Sämtliche Führungen im Kriminalmuseum, das erstmals an der Museumsnacht öffnete, waren ausgebucht.

(red)


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