55-jähriger Variantenfahrer stirbt in Lawine

Symbolbild
Symbolbild © (KEYSTONE/Dominic Steinmann)
Ein 55-jähriger Schweizer ist am Sonntag auf einer Variantenfahrt bei Arosa in ein Schneebrett geraten und tödlich verletzt worden.

Wie die Kantonspolizei mitteilt, verbrachte der Mann das Wochenende mit seiner Ehefrau in Arosa. Am Sonntagnachmittag begab er sich nochmals auf die Skipiste; seine Frau reiste ins Unterland zurück. Als sie ihren Ehemann telefonisch nicht erreichte, meldete sie ihn am Sonntagabend als vermisst.

Die Pistenrettung der Bergbahnen Arosa fand den 55-Jährigen am Montagmorgen um 3 Uhr in einem Lawinenkegel. Er konnte nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden.

Nach ersten Erkenntnissen hatte ihn seine Fahrt am Oberberg über den Hörnli-Express und anschliessend in Richtung Aroser Alp geführt. Oberhalb der Aroser Alp geriet er ausserhalb der gesicherten Piste auf einer Höhe von rund 2’200 Meter in eine Lawine.

Neben einem Rettungsteam der SAC Sektion Arosa standen die Rega und die Kantonspolizei Graubünden im Einsatz. (kapo gr)


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