Ja zum Bundesasylzentrum in Altstätten

Auf der Parzelle neben dem Regionalgefängnis Altstätten plant der Bund ein neues Bundesasylzentrum.
Auf der Parzelle neben dem Regionalgefängnis Altstätten plant der Bund ein neues Bundesasylzentrum. © Tagblatt/Urs Bucher
Die Altstätter Bevölkerung hat der Umzonung des Grundstückes beim Regionalgefängnis deutlich zugestimmt. Der Bund kann nun der Gemeinde die Parzelle für 6 Millionen Franken abkaufen, um darauf ein Bundesasylzentrum zu bauen.

Die Parzelle liegt direkt neben dem Regionalgefängnis, rund drei Kilometer ausserhalb der Stadtzentrums Altstätten. Der Bund will hier ein Bundesasylzentrum mit 390 Plätzen bauen. Damit will der Bund das heutige Empfangs- und Verfahrenszentrum ersetzen, das mitten in einem Wohngebiet liegt. Das bisherige Zentrum hat 180 Plätze.

Klares Ja zur Umzonung

Den Stimmbürgern in Altstätten wurden zwei Vorlagen zur Abstimmung vorgelegt – einmal zum Verkauf des Grundstücks am Hädler und einmal zur Umzonung des Grundstücks.
Zum Verkauf des Grundstück an den Bund für 6‘100‘000 Franken lag die Stimmbeteiligung bei 47,6 Prozent. Dazu wurden 2129 Ja- und 1131 Gegnerstimmen ausgezählt.

Bei der Abstimmung zum Teilzonenplan und der damit ermöglichten Umzonung des Grundstücks lag die Beteiligung bei 47,5 Prozent. Mit 2135 Ja-Stimmen ist der Anteil der Zustimmenden damit in der deutlichen Mehrheit; 1124 Stimmbürger kreuzten das Nein an.

Initiative gegen Planung

Der Altstätter Stadtrat stand hinter dem Projekt, gemäss den Verhandlungen müsste die Gemeinde mit dem neuen Bundeszentrum keine weiteren Asylsuchenden des Kantons übernehmen.

Eine Gruppe von Bürgern hatte aber das Referendum gegen die Einzonung des Landwirtschaftslandes ergriffen.

(red.)

 


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