Anna Rossinelli wurde in den USA zu “Roseneerli from Sweden”

V.l.n.r.: Anna Rossinelli, Georg Dillier und Manuel Meisel. Weil sie einen Teil des Budgets für ihr US-Projekt mit Schwarmfinanzierung zusammenbrachten, wurde ihnen vorgeworfen, sie bettelten ihre Fans um Feriengeld an (Archiv 17.11.).
V.l.n.r.: Anna Rossinelli, Georg Dillier und Manuel Meisel. Weil sie einen Teil des Budgets für ihr US-Projekt mit Schwarmfinanzierung zusammenbrachten, wurde ihnen vorgeworfen, sie bettelten ihre Fans um Feriengeld an (Archiv 17.11.). © /KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS
Vor ihrem Arbeitstrip durch die USA hatte das Trio um Sängerin Anna Rossinelli einiges durchzumachen: Ihr Crowdfunding-Projekt wurde als Bettelei diffamiert. In den USA wurde es dann etwas lustiger, etwa als die Sängerin als “Roseneerli from Sweden” anmoderiert wurde.

Der Shitstorm im Netz aufgrund eines Artikels mit dem Titel “Anna bettelt ihre Fans an” habe sie sehr verletzt, vertraute die Baslerin der “TagesWoche” an. “Aber die Vorwürfe waren zum Teil so unrealistisch, so absurd … das half mir, nicht alles ernst zu nehmen”, sagt sie. Unter anderem wurde sie aufgefordert, endlich mal die Haare zu waschen oder sich “ein neues Gesicht zu kaufen”.

Das Ganze sei soweit gekommen, dass sie sich noch nicht einmal mehr getraute, die teurere Bio-Salami einzukaufen, aus Angst, dass es dann heisse, “aha, die Dame kann sich diesen also leisten!”

(SDA)


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