Auswärtige sollen mehr bezahlen

Die Badi Arbon schreibt rote Zahlen. Die CVP präsentiert nun einen ungewöhnlichen Lösungsvorschlag: Auswärtige sollen mehr bezahlen. Die Idee kommt nicht überall gut an.

Nicht blau wie der Himmel bei strahlendem Sonnenschein ist die Farbe der Badi Arbon, sondern rot, tiefrot. Denn die Thurgauer Stadt am Bodensee muss jährlich tief in den Hosensack greifen, um das Defizit von 300 000 und mehr Franken zu decken. Das ist den Politikern und Parteien ein Dorn im Auge.

Die CVP will nun nicht mehr länger zusehen, wie Auswärtige von den subventionierten Preisen profitieren. Die Partei regt an, eine Erhöhung für Nicht-Arboner ins Auge zu fassen. Dadurch sollen Mehreinnahmen generiert werden.

Die Idee, die in einigen Gemeinden schon umgesetzt wurde, wird in Arbon kontrovers diskutiert. Die SP zweifelt, ob die Preiserhöhung der richtige Weg sei. Eine Abwanderung von Gästen schliesst sie nicht aus. Die CVP will dennoch ihre Idee weiterverfolgen.

(red.)


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