Unfall wegen «heftiger Reaktion»

Der Wagen brannte nach dem Selbstunfall lichterloh.
Der Wagen brannte nach dem Selbstunfall lichterloh. © Kapo SG
Die Autobahn A13 war am Sonntagmorgen eine halbe Stunde wegen einem Unfall bei Widnau gesperrt. Nun ist klar, weshalb es zum Selbstunfall kam: Die Mutter und ihre 11-jährige Tochter hatten während der Fahrt eine Auseinandersetzung, weshalb die Autofahrerin die Kontrolle über ihr Auto verlor.

Die 41-jährige Mutter lenkte ihr Auto um etwa 9.30 Uhr auf der Autobahn A13 von Widnau Richtung Au.Währenddessen wollte ihre 11-jährige Tochter mit einem Tuch das Armaturenbrett abputzen. Die Autofahrerin versuchte ihr das Tuch wegzunehmen, weshalb sie auf den Pannenstreifen geriet, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. «Wir haben nicht gestritten, aber ich habe zu heftig reagiert», sagt die Mutter zu FM1Today.ch.

Insassinnen blieben unverletzt

Als die Lenkerin dies bemerkte, riss sie das Lenkrad herum und verlor die Kontrolle über das Auto. Dieses prallte deshalb in die Mittelleitplanke und kam inmitten der Fahrbahn zum Stillstand. Die beiden Insassinnen konnten das Auto unverletzt verlassen. Das Auto fing Feuer und brannte komplett aus. Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand schliesslich löschen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken, wie die Kantonspolizei schreibt.

30 Minuten komplett gesperrt

Durch die Kollision mit der Mittelleitplanke schleuderte es Trümmerteile und Dreck auf die Fahrbahn Richtung Sargans. Deshalb musste die Autobahn A13 am Morgen während rund 30 Minuten komplett gesperrt werden. Für die Dauer von rund 2 Stunden war die Fahrbahn Richtung St.Gallen nur einstreifig befahrbar, es entstand ein grosser Stau. Kurz nach 12 Uhr mittags war die Autobahn wieder staufrei.

(red)


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