Auto in Menschenmenge gefahren

Dieser schwarze Personenwagen ist in eine Menschenmenge gefahren.
Dieser schwarze Personenwagen ist in eine Menschenmenge gefahren. © Beat Kälin
In Rorschach ist am Sonntag ein Auto in eine Menschenmenge gefahren – weil der Lenker einen Moment lang unachtsam war. Vier Personen wurden dabei verletzt, eine davon schwer. 

Die Kantonspolizei St.Gallen erhielt kurz nach 15 Uhr die Meldung, dass ein Fiat SUV an der Churerstrasse zwischen Staad und Rorschach in ein Trottoir und somit in eine Menschenmenge gefahren war.

Der 44-jährige Fahrzeuglenker war mit seinen zwei Kindern unterwegs. Nach dem Bahnhof Rorschach klagte ein Kind über Unwohlsein. Der Vater schaute deshalb vor einer leichten Linkskurve zur Seite und war einen Moment unaufmerksam. Er geriet mit dem Auto über den rechten Fahrbahnrand hinaus auf das angrenzende Trottoir. Dort erfasste er vier Personen.

Familienvater schwer verletzt

Eine Person ist schwer verletzt, zwei mittelschwer und eine leicht. Laut Aurelio Zaccari, dem Leiter der Kantonalen Notrufzentrale, handelt es sich bei dem Mann, der mit unbestimmten Kopfverletzungen von der Rega ins Spital geflogen wurde, um einen 49-jährigen Familienvater aus St.Gallen. Seine 48-jährige Frau und die 22-jährige Tochter wurden mit mittelschweren Verletzungen von der Ambulanz ins Krankenhaus gefahren. Der 26-jährige Freund der Tochter sowie der Unfallverursacher kamen mit leichten Verletzungen davon, wurden aber ebenfalls zur Kontrolle ins Spital eingeliefert. Die beiden Kinder blieben unverletzt.

Sperrung der Churerstrasse

Die Kantonspolizei St.Gallen war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Zur Betreuung und Bergung der Verletzten waren mehrere Rettungswagen sowie ein Notarzt und ein Rettungshelikopter vor Ort. Zur Absicherung der Unfallstelle und zur Erstellung einer Umleitung wurde die Feuerwehr Rorschach aufgeboten. Kurz nach 17 Uhr konnte die Churerstrasse für den Verkehr wieder freigegeben werden.

Personen, welche den Unfall beobachtet oder sonstige Feststellungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeistützpunkt Thal, 058 229 80 00, in Verbindung zu setzen.

(red/Kapo SG)


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