Baby-Rekord am Kantonsspital

Baby-Rekord am Kantonsspital
© Symbolbild.(KEYSTONE/Gaetan Bally)
Das Team der Geburtshilfe des Kantonsspitals St.Gallen hatte im vergangenen Jahr viel zu tun. 1681 Säuglinge haben 2015 am KSSG das Licht der Welt erblickt – insgesamt 794 Mädchen und 887 Knaben. Dies ist eine Rekordzahl, die seit Jahrzehnten nicht mehr erreicht worden ist. 

Bereits 2014 war für die Geburtsabteilung der Frauenklinik am Kantonsspital St.Gallen (KSSG) ein Rekordjahr. 1500 Kinder sind damals auf die Welt gekommen. Einen solchen Wert verzeichnete man am KSSG letztmals 1972 mit 1501 Neugeborenen.

Schweizweiter Trend

Dass es nun nochmals eine Zunahme von fast 200 Kindern geben würde, habe sich laut Prof. Dr. René Hornung, Chefarzt der Frauenklinik, schon vor einigen Monaten abgezeichnet: „Es entspricht einem schweizweiten Trend, dass wieder mehr Kinder geboren werden. Kinder zu haben, ist wieder in. Umso wichtiger ist es, den Eltern jene Qualität und Dienstleistungen anzubieten, welche sie für die Geburt ihres Kindes suchen.“

Kantonsspital punktet mit Komfort

Die Gründe für die grosse Beliebtheit der Geburtsabteilung am KSSG, die unter der Leitung von Dr. Tina Fischer steht, sieht Professor Hornung denn auch vor allem in der verbesserten Infrastruktur und der hohen Kompetenz der Teams für Geburtshilfe und Neonatologie. „Wir können den Neugeborenen die Sicherheit bieten, die sich Eltern für ihr Kind wünschen, gerade auch dann, wenn ein Kind zu früh zur Welt kommt. Der grosse Zuspruch widerspiegelt den guten Ruf, welche unsere Geburtshilfe in der Bevölkerung geniesst. Dieses Vertrauen freut uns sehr “, sagt René Hornung.

Sechs Gebärappartements

Nach einer mehrmonatigen umfangreichen Umbauphase präsentiert sich die Geburtsstation der Frauenklinik des Kantonsspitals St.Gallen mit modernster Infrastruktur. Sämtliche Betten-, wie auch die Wickel- und Stillzimmer wurden modernisiert und die Familienzimmer den heutigen Bedürfnissen junger Familien angepasst. Es stehen neu sechs Gebärappartements zur Verfügung. Drei davon sind mit einer Badewanne ausgerüstet, um den Wunsch nach Wassergeburten Rechnung zu tragen. Von besonderer Bedeutung ist zudem, dass sich die Gebärsäle auf gleicher Etage wie der hoch moderne Operationsbereich der Frauenklinik befinden. Dieser direkte Anschluss maximiert die Sicherheit für die gebärenden Frauen und ihren Neugeborenen. (red/pd)


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