«Baggor-Fahror» dringend gesucht

Ein Ausschnitt aus dem Zeitungsinserat, dass im Internet verbreitet wurde.
Ein Ausschnitt aus dem Zeitungsinserat, dass im Internet verbreitet wurde. © (Screenshot/Twitter)
Ein wahres Netzfundstück sorgt derzeit für verbreitetes Lachen. In einem Zeitungsinserat wird in breitestem schwäbischen Dialekt nach einem «Baggor-Fahror» und einem «Laschdwaga-Fahror» gesucht.

Die schwäbische «Holp Wegebau GmbH» in Murrhardt nahe Stuttgart wird gerade berühmt. Die Firma sucht aktuell nach einem Baggerfahrer und nach einem Lastwagenfahrer. Soweit, so gewöhnlich. Doch auch wenn die Webseite der Firma in schönstem Hochdeutsch gehalten ist, so schreibt Holp bei seiner Stellenausschreibung so, wie ihm der Mund gewachsen ist – und zwar in bestem Schwabendialekt.

«Mir send oaschdendiche Leid», steht da in der Firmenvorstellung zu lesen. «Bei ons wirschd ordendlich behandl’d ond griagschd d’r Zahldag pengdlich.» Wer an einer Stelle als «Baggor-Fahrer» oder «Laschdwaga-Fahror» interessiert sei, solle «oifach oraufa oder s’Babier per Mail schigga».

Mit diesem Inserat landete das Unternehmen einen Volltreffer. Über das Internet verbreitete sich ein Foto der charmanten Anzeige aus dem Schwäbischen Wald, hunderte Facebook-Nutzer kommentieren die Anzeige begeistert.

In Auftrag gegeben hat die Anzeige der Chef persönlich. Die Firma hätte schon mehrere Anzeigen in der Lokalzeitung geschaltet und es habe nicht funktioniert. Dann hätten sie die Idee gehabt, es einfach mal auf Schwäbisch zu versuchen. Jene Kandidaten, die ihre Bewerbung ebenso tief schwäbisch verfassen, sollten nun die besten Chancen auf einen Job als «Baggor-Fahror» oder «Laschdwaga-Fahror» haben.

(cla)


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