Zwei Pariser Attentäter reisten über Griechenland ein

Menschen trauern um die Opfer der Terror-Anschläge in Paris. Zwei der Attentäter waren nach Auskunft der französischen Staatsanwaltschaft gemeinsam über Griechenland in die EU gereist.
Menschen trauern um die Opfer der Terror-Anschläge in Paris. Zwei der Attentäter waren nach Auskunft der französischen Staatsanwaltschaft gemeinsam über Griechenland in die EU gereist. © KEYSTONE/AP/CHRISTOPHE ENA
Zwei der Selbstmordattentäter von Paris sind gemeinsam als Flüchtlinge über Griechenland in die Europäische Union gereist. Dies gehe aus einem Abgleich der Fingerabdrücke der Leichen hervor, teilte die französische Staatsanwaltschaft mit.

Die Justizbehörde erklärte die Fingerabdrücke beider Männer seien am 3. Oktober bei der Ankunft in Griechenland registriert worden. Dabei handele es sich um zwei der drei Attentäter, die sich vor dem “Stade de France” während des Fussball-Länderspiels Frankreich gegen Deutschland in die Luft gesprengt hätten.

Bei einem der Männer wurde ein syrischer Pass gefunden. Unklar war weiterhin, ob der Pass dem Mann gehört oder gestohlen war. Mazedonischen Geheimdienstkreisen zufolge reiste der Passbesitzer mit einem zweiten Mann nach seiner Ankunft in Griechenland weiter. Laut serbischen Behördenvertretern wurden beide Männer in einem Flüchtlingslager in Presevo registriert.

Bei der Anschlagsserie auf das Stadion, Cafes, Restaurants und eine Konzerthalle vor einer Woche waren 130 Menschen getötet worden. Die Extremisten-Organisation Islamischer Staat (IS) hatte sich dazu bekannt.

(SDA)


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