Golubic überzeugt in Linz weiter – Bencic im Viertelfinal out

Belinda Bencic wirft ihren Schläger in die Luft
Belinda Bencic wirft ihren Schläger in die Luft © KEYSTONE/PETER KLAUNZER
Viktorija Golubic steht am WTA-Turnier in Linz wie im Vorjahr im Halbfinal. Belinda Bencics Comeback auf der WTA-Tour endet in den Viertelfinals.

Golubic bezwang in ihrem dritten Einsatz am WTA-Turnier in Österreich die körperlich angeschlagene Schwedin Johanna Larsson (WTA 89) in 81 Minuten 6:3, 6:1.

Im Halbfinal bekommt es die 24-jährige Schweizer Vorjahresfinalistin am Samstag mit der Siegerin des Duells zwischen der Slowakin Magdalena Rybarikova (WTA 28) und der Rumänin Sorana Cirstea (WTA 37) zu tun.

Belinda Bencic unterlag der rumänischen Qualifikantin Mihaela Buzarnescu (WTA 105) 4:6, 7:5, 6:7 (4:7). Die Schweizerin erspielte sich bei dem mit 250’000 Dollar dotierten Turnier zunächst kaum Chancen auf einen Vorstoss in die Halbfinals. Erst im dritten Game des zweiten Satzes kam die Ostschweizerin zu zwei Breakchancen, die sie allerdings ungenutzt verstreichen liess.

Postwendend geriet Bencic 1:3 ins Hintertreffen, was sich aber noch nicht als matchentscheidend erwies. Als die Rumänin zum Sieg aufschlug, zeigte sie Nerven und liess die Schweizerin nochmals zum 4:5 aufschliessen. Buzarnescu bekundete auch in der Folge Schwierigkeiten, den Sack zuzuschnüren. Sie vergab drei Matchbälle, musste das 5:5 hinnehmen, kassierte das Break um 5:6 und als sie nach fünf in Serie verlorenen Games dem Satz zum 5:7 abgab, schien Bencic die Wende geschafft zu haben.

Doch im wiederum dramatischen Entscheidungssatz bot sich Buzarnescu nach dem Break zum 4:2 die Chance, es diesmal besser zu machen. Wiederum stand es 5:2, wiederum brachte die Rumänin den Aufschlag zum 6:4 nicht durch, wiederum glich Bencic zum 5:5 aus, wiederum vergab Buzaernescu Matchbälle, diesmal deren zwei. Im Tiebreak konnte die Schweizerin den Kopf aber nicht mehr aus der Schlinge ziehen.

Bencic, die am Montag in die Top 200 vorstossen wird, zeigte nach einer Operation des linken Handgelenks und der folgenden fünfmonatigen Pause gleichwohl ein ansprechendes Comeback auf der WTA-Tour. In den zwei Runden zuvor hatte sie bei den Dreisatz-Siegen auch mentale Stärke bewiesen – und bereits in der Auftakt-Partie gegen die Belgierin Kirsten Flipkens hatte Bencic einen Matchball entschärft.

(SDA)


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