Benjamin Weger knapp am Podest vorbei

Biathlet Benjamin Weger kann wieder lachen
Biathlet Benjamin Weger kann wieder lachen © KEYSTONE/EDDY RISCH
Benjamin Weger schafft beim Weltcup-Finale in Chanti Mansisk seine beste Klassierung der Saison. Der Walliser wird in der Verfolgung Vierter und verfehlt seinen 5. Podestplatz bloss um 3 Sekunden. Weger war von Position 11 aus mit 1:15 Minuten Rückstand ins Rennen gestiegen.

Mit 20 Treffern arbeitete sich der Schweizer zwischenzeitlich auf Rang 3 vor. Im Endspurt ums Podest gegen den Deutschen Erik Lesser blieb er allerdings chancenlos. Gut 150 Meter vor dem Duo hatte sich Simon Schempp gegen Johannes Thingnes Bö im Kampf um den Tagessieg durchgesetzt.

Nach einer völlig missglückten WM in Oslo zeigte Weger doch noch, was in ihm steckt. Der Walliser war in diesem Winter kaum auf Touren gekommen und hatte einzig in Presque Ile unmittelbar vor der WM mit Rang 6 im Sprint einen Ausreisser nach oben zu verzeichnen. Nun schaffte der 26-Jährige doch noch einen versöhnlichen Saisonabschluss. Mit den Rängen 11 und 4 qualifizierte er sich für das Massenstart-Rennen der Top 30 vom Sonntag. Weger holte sich somit den Nummer-1-Status im Schweizer Männer-Team zurück, den er in Oslo an Serafin Wiestner abtreten musste.

Wiestner, 53. nach dem Sprint, verzichtete auf einen Start. Martin Fourcade und Ole Einar Björndalen, die ebenfalls in aussichtsloser Position ins Rennen hätten steigen müssen, schonten ihre Kräfte für das Finale vom Sonntag.

Soukalova durch

Gabriela Soukalova sicherte sich im vorletzten Rennen der Saison in Sibirien den Sieg im Gesamt-Weltcup. Der Tschechin reichte in der Verfolgung Rang 4, um sich gleich zwei Kugeln zu sichern – jene im Gesamtweltcup und jene in der Disziplinen-Wertung Verfolgung. Die Finnin Kaisa Mäkäräinen feierte zwei Tage nach dem Erfolg im Sprint ihren 19. Weltcupsieg. Sie setzte sich vor Marie Dorin-Habert durch, die in der Overall-Wertung Soukalova noch hätte bedrängen können.

Selina Gasparin vermochte ihren 14. Rang aus dem Sprint nicht zu halten. Die Bündnerin drehte vier Strafrunden und kam als 20. ins Ziel.

(SDA)


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