Bernhard Russi nach Skiunfall ins Spital geflogen

"Das war alles halb so schlimm, und ich war nie wirklich in Not", sagt Bernhard Russi, nachdem ihm Schweizer Soldaten nach einem Skiunfall in Andermatt beigestanden sind. (Archivbild)
"Das war alles halb so schlimm, und ich war nie wirklich in Not", sagt Bernhard Russi, nachdem ihm Schweizer Soldaten nach einem Skiunfall in Andermatt beigestanden sind. (Archivbild) © /KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Dank Gebirgsspezialisten der Schweizer Armee hat die Rega Bernhard Russi nach einem Skiunfall geborgen und ins Spital geflogen. “Das war alles halb so schlimm”, sagte der 67-jährige ehemalige Skistar allerdings nach der Rettung.

Bernhard Russi, Abfahrts-Olympiasieger von Sapporo 1972, ist in Andermatt aufgewachsen und kennt dort jeden Pistenmeter. Ausserhalb der Pisten lauern aber auch für ihn, der immer noch gern “übers Limit” geht, gewisse Gefahren. Als er bei der Abfahrt im Gebiet Gafallenlücke beim Gemsstock aufs Knie stürzte, war an eine Weiterfahrt jedenfalls nicht zu denken.

Die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) erreichte Russi nicht, er lag in einem Funkloch. Zum Glück entdeckten ihn Gebirgsspezialisten der Schweizer Armee. Einer der Soldaten stieg mehrere hundert Meter in die Höhe, wo er die Rega erreichte, und gab dann den genauen Unfallort durch.

So konnte der ehemalige Skistar gerettet werden. Er bestätigte den Vorfall der Zeitung “Schweiz am Sonntag”, spielte den Vorfall allerdings herunter: “Das war alles halb so schlimm, und ich war nie wirklich in Not.” Zum Schluss habe er die Rega per Handy ja doch noch selber erreicht. Auf die Soldaten jedenfalls wollte er nicht angewiesen gewesen sein.

(SDA)


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