Berns Startfurioso

Derby-Intensität: Berns Mark Arcobello (links) im Duell mit dem Langnauer Yannick-Lennart Albrecht
Derby-Intensität: Berns Mark Arcobello (links) im Duell mit dem Langnauer Yannick-Lennart Albrecht © KEYSTONE/PPR/PETER SCHNEIDER
Der Schlittschuhclub Bern gewinnt mit 4:1 auch das zweite Derby der Saison gegen Langnau und sorgt wie beim Saisonstart am 9. September (6:2) schon in der Startphase für klare Verhältnisse. Vor fünf Wochen sorgte ein Berner Doppelschlag nach 14 Minuten zum 4:1 für die Vorentscheidung.

Diesmal führte Bern schon nach acht Minuten mit 3:1. Ramon Untersander (1:0), Martin Plüss (2:1) und Mark Arcobello (3:1) erzielten die Tore.

Weil dem SC Bern auch ins zweite Drittel ein Start nach Mass gelang (Martin Plüss gelang das 4:1 nach bloss 70 Sekunden), plätscherte die Partie während der letzten 39 Minuten ohne grosse Ereignisse zu Ende. Die Stadtberner gönnten sich in Anbetracht des samstäglichen Rückspiels die eine oder andere Verschnaufpause; die unkreativen Langnauer erwiesen sich als nicht in der Lage, Bern nochmals zu bedrängen.

Wer böse sein will, der kann nun behaupten, die SCL Tigers hätten in Bern alles richtig gemacht. Denn Langnau hat in dieser Saison alle fünf Spiele verloren, in denen der Gegner zu weniger Torschüssen kam. Also erscheint eine punkteversprechende Taktik, dem Gegner den Weg vors Tor nicht zu verbauen, damit er sogleich ein paar Mal schiessen kann. Bern agierte indessen effizient: Bei seinem Startfurioso reüssierte der Meister bei vier der ersten 13 Torschüsse. Langnaus Goalie Damiano Ciaccio musste nach 32 Minuten den Platz für Ivars Punnenovs räumen.

Bern – SCL Tigers 4:1 (3:1, 1:0, 0:0)

16’790 Zuschauer. – SR Eichmann/Kurmann, Castelli/Kaderli. – Tore: 1. (0:25) Untersander (Reichert, Blum) 1:0. 5. Pascal Berger (Claudio Moggi) 1:1. 6. Martin Plüss (Scherwey, Bodenmann) 2:1. 9. Arcobello (Bodenmann, Scherwey) 3:1. 22. Martin Plüss (Lasch, Untersander/Ausschluss Koistinen) 4:1. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 plus 10 Minuten (Koistinen) gegen SCL Tigers. – PostFinance-Topskorer: Arcobello; DiDomenico.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Noreau, Beat Gerber; Kamerzin, Krueger; Jobin; Alain Berger, Reichert, Marco Müller; Bodenmann, Martin Plüss, Scherwey; Lasch, Arcobello, Simon Moser; Gian-Andrea Randegger, Macenauer, Ness.

SCL Tigers: Ciaccio; Stettler, Flurin Randegger; Seydoux, Koistinen; Weisskopf, Yves Müller; Adrian Gerber, Currit; Roland Gerber, Pascal Berger, Claudio Moggi; DiDomenico, Albrecht, Nüssli; Kuonen, Schremp, Elo; Sven Lindemann, Schirjajew, Lukas Haas.

Bemerkungen: Bern ohne Kreis, Luca Hischier, Ebbett und Ruefenacht, SCL Tigers ohne Shinnimin, Zryd, Tom Gerber, Nils Berger und Bärtschi (alle verletzt). – Pfostenschüsse: Blum (16.); Lukas Haas (30.).

(SDA)


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