Bienen im Fussballstadion

Honig aus dem Stadion ist fast noch süsser als Siege.
Honig aus dem Stadion ist fast noch süsser als Siege. © FC St.Pauli
Der Hamburger Fussballverein FC St. Pauli nimmt in seinem Stadion zwei Bienenvölker auf und will damit auf die ernste Situation der Bienen aufmerksam machen.

Bienenzucht und Honigverkauf beim Millerntor-Stadion – das ist das neueste Projekt vom FC St. Pauli. Der Klub aus er zweiten Bundesliga will so «auf das Bienensterben aufmerksam machen» und seine «ökologische Verantwortung insbesondere im Stadtteil» wahrnehmen, wie er auf seiner Website schreibt.

«Wir würden uns freuen, wenn Fans und Anwohner ihre Balkonkästen besonders Bienen-freundlich aufblühen lassen. Man kann sagen, andere haben die Balkone für die Meisterschaft, wir für die Bienen», erklärte Geschäftsleiter Andreas Rettig.

Ein Cheftrainer wie Honig

Kinder aus dem Stadtteil sollen bei der Honigernte zusehen können und damit für die Thematik sensibilisert werden. Einen Namen für den Honig hat man natürlich auch bereits: EWALDBIENENHONIG. «Kommt mir igendwie bekannt vor», kommentierte Cheftrainer Ewald Lienen mit einem Schmunzeln.

Der FC St. Pauli ist jedoch nicht nur der erste Fussballverein mit Bienen im Stadion, sondern auch der erste Verein mit einer Kindertagesstätte in seinen “eigenen vier Wänden”. Die Kita mit dem Namen “Piraten-Nest” bietet Platz für 100 Kinder.

 

Das Millerntor-Stadion des FC St. Pauli. Bild: www.fcstpauli.com

 


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