Briefträger will wegen Katze nicht zustellen

Die Katze ist sich keiner Schuld bewusst.
Die Katze ist sich keiner Schuld bewusst. © (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
Die britische Post hat einen Katzenhalter ermahnt, sein Tier zu bändigen – anderenfalls würden ihm keine Briefe mehr zugestellt. Ein Briefträger hatte sich beschwert, die Katze kratze ihn an den Fingern, wenn er die Post durch den Briefschlitz werfe.

Das Tier sei eine „potenzielle Gefahr“, heißt es nun in einem Brief der Königlichen Post an ein Paar in der Nähe von Bristol. Die Katze müsse gebändigt werden, oder ein „sicherer“ Postkasten müsse her. Ansonsten – keine Post mehr.

Der Katzenhalter räumt zwar ein, dass seine vierjährige Katze mitunter ihre Krallen durch den Schlitz stecke, wenn der Briefträger raschelt. „Wir haben seit ein paar Tagen bemerkt, dass der Postbote sehr zögerlich dabei ist, die Briefe einzustecken“, zitierte die BBC den Mann. Allerdings gehe er nicht davon aus, dass seine Katze den Mann wirklich verletze.

Ein Sprecher der Post riet dem Paar, das Tier vom Postkasten fernzuhalten, wenn der Postler im Anmarsch sei – „oder in dem Postkasten einen Käfig zu installieren“, sodass die Finger vor den Krallen geschützt seien. (red)


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