25’000 für Hinweise gegen Schiri

Christian Costantin wittert eine Verschwörung
Christian Costantin wittert eine Verschwörung © KEYSTONE/PETER SCHNEIDER
Der FC Sion ruft öffentlich nach Hinweisen für ein bewusstes Fehlverhalten von Schiedsrichter Sascha Amhof und dessen Assistenten auf und setzt dafür eine Belohnung von 25’000 Franken aus.

Sions Präsident Christian Constantin scheint es ernst zu meinen mit seiner Ankündigung, strafrechtlich gegen Schiedsrichter Sascha Amhof und die 2:3-Niederlage vom letzten Wochenende gegen YB vorgehen zu wollen. In einem Schreiben appelliert der FC Sion im Namen des Präsidenten an die Bevölkerung, mögliche Hinweise in dem Fall zu liefern. Für entscheidende Inputs setzen die Walliser eine Belohnung von 25’000 Franken aus.

“Der FC Sion ist am letzten Sonntag Opfer einer gravierenden Irregularität des Schiedsrichter-Trios geworden”, schreibt der Klub und bittet das Volk, die besagte Szene noch einmal genau anzuschauen.

YB-Spieler Miralem Sulejmani hatte beim 3:2-Sieg der Berner im Wallis in der 68. Minute mit einer mutmasslichen Schwalbe beim Stand von 1:2 die Wende eingeleitet. Schiedsrichter Amhof pfiff nach seiner Einlage Penalty und zeigte Sions Torhüter Andris Vanins die Rote Karte. Nach dem Schlusspfiff kündigte Constantin an, Strafklage gegen Amhof einzureichen.

(SDA)


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