Cyberangriff: 6000 Emailadressen gehackt

6000 Emailadressen sind laut Bund gehackt worden (Symbolbild)
6000 Emailadressen sind laut Bund gehackt worden (Symbolbild) © KEYSTONE/Gaetan Bally
Da waren ein paar Hacker fleissig: 6000 Email-Konten sind laut Informationssicherung des Bundes gehackt worden. Möglicherweise werden die Emails für illegale Zwecke missbraucht.

Der Melde- und Analysestelle Informationssicherung Melani des Bundes wurden rund 6‘000 gehackte E-Mail-Konten gemeldet. Es besteht die Gefahr, dass diese Konten mit den gehackten Passwörtern nun für illegale Zwecke (Betrug, Erpressung, Phishing usw.) missbraucht werden.

Melani hat deshalb ein Online-Tool publiziert, mit dem jeder überprüfen kann, ob seine E-Mail Adresse betroffen ist. Das Tool kann unter www.checktool.ch aufgerufen werden. Für die Überprüfung ist nur die Eingabe der E-Mail-Adresse notwendig. Diese wird nicht im Klartext übermittelt und auch nicht gespeichert.

Massnahmen:

Melani rät allen Personen und Unternehmen, diesen Check durchzuführen. Sollte ein E-Mail-Konto betroffen sein, gibt das Online-Tool eine entsprechende Meldung aus. In diesem Fall empfiehlt Melani den Betroffenen folgende Massnahmen:

-Ändern Sie das Passwort des E-Mail-Kontos sofort.
-Auch alle anderen online verwendeten Passwörter sollten Sie unverzüglich ändern. Insbesondere, wenn Sie das für das E-Mail-Konto verwendete Passwort auch für andere Dienste (Online-Shops, E-Banking usw.) verwendet haben.
-Alle in den E-Mail-Kontakten aufgeführten Personen dahingehend informieren, dass sie beim Empfang von E-Mails mit Ihrem Absender vorsichtig sein und im Zweifelsfall bei Ihnen rückfragen sollen.
-Überprüfen Sie in den nächsten Wochen jegliche Art von Kontoauszügen, iTunes-Belastungen usw. Sollten Sie Unregelmässigkeiten feststellen, setzen Sie sich bitte sofort mit Ihrer Bank resp. dem entsprechenden Unternehmen in Verbindung.

(pd)


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