Dani Levy findet: Familie ist ein nahrhaftes Thema

Katharina Schüttler und Peter Simonischek in der schrägen Familienkomödie "Die Welt der Wunderlichs" des Baslers Dani Levy. Der Regisseur kann zum Glück ähnliche Probleme, wie die der Wunderlichs, in seiner Familie verhindern. (Pressebild)
Katharina Schüttler und Peter Simonischek in der schrägen Familienkomödie "Die Welt der Wunderlichs" des Baslers Dani Levy. Der Regisseur kann zum Glück ähnliche Probleme, wie die der Wunderlichs, in seiner Familie verhindern. (Pressebild) © Pressebild
Der Schweizer Regisseur und Schauspieler Dani Levy will auch künftig seinem Lieblingsthema Familie treu bleiben. «In jeder Familie gibt es natürlich Konflikte aber auch Absurditäten», sagt der zweifache Vater – egal ob in Parchwork- oder Grossfamilien.

Das sagte der 58 Jahre alte Filmemacher am Dienstag bei der Vorstellung seines jüngsten Streifens «Die Welt der Wunderlichs» in Mannheim, wo der Film teilweise gedreht wurde.

Hauptdarstellerin der Komödie ist Katharina Schüttler. Sie spielt Mimi, eine alleinerziehende Mutter, die mit einer völlig chaotischen und überspannten Familie zurecht kommen muss.

Um seinem eigenen Nachwuchs seelische Probleme zu ersparen, wie sie in «Die Welt der Wunderlichs» thematisiert werden, hält der in Basel geborene Levy Ehrlichkeit und Zufriedenheit der Eltern für ausschlaggebend.

«Kinder erkennen sehr wohl, wenn Eltern mit dem Leben unzufrieden sind und ihren Kindern etwas vorspielen», sagte Levy. Das mache den Kindern zu schaffen. Neben der Authentizität der Eltern und offenen Gesprächen könne aber auch der Humor zu einer gesunden Persönlichkeit beitragen.

(SDA)


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