“Das Clanx war so geil wie Sex im Sommer”

Das 13. Clanx Festival verzauberte 1200 Besucher.
Das 13. Clanx Festival verzauberte 1200 Besucher. © Raphael.Rohner/FM1Today
Das 13. Clanx Festival in Appenzell verzauberte am vergangenen Wochenende über 1200 Besucherinnen und Besucher. Die drei Tage mit gutem Essen und toller Musik fanden mit einem “shit” und Freibier einen gebührenden Abschluss.

“So etwas schönes haben wir noch nie erlebt! Es war wunderbar! Wir werden jedem davon erzählen wie friedlich es hier ist”, die Meinung der Festivalbesucher ist eindeutig. Wehmütig packen sie am Sonntagabend ihre Zelte und Schlafsäcke wieder in die Stoff- und Plastiktüten. Sie trinken nochmal ein kühles Bier, oder den letzten stehengelassenen Drink des Vorabends und verabschieden sich vom Festival in Appenzell. Keine Berge voller Abfall, keine Dreckigen Schuhe und keine nennenswerten Zwischenfälle. Das 13. Clanxfestival war ein Erfolg.

Die Arbeit war es wert

“Das Festival ist einfach wie geiler Sex in einer Sommernacht”, schwärmt Fabian Frech vom Organisationskomitee des Festivals. “Die Gäste hatten Spass und gute Laune – es war als würde man nach langer Zeit zu sich nach Hause kommen und in jedem Zimmer ist jemand mit dem man gerne in Bier trinken würde – ein geniales Gefühl.” Frech spricht mit einer etwas heiseren Stimme und hat dabei ein zufriedenes Lächeln im Gesicht. Wir sitzen kurz hinter der Küche auf einer Festbank. Immer wieder laufen Helfer vorbei und grüssen Frech wie einen Freund. Jemand bringt Wasser. Frech: “Irgendwann stand ich mittendrin und realisierte, dass es gerade passiert. Die Leute arbeiten das ganze Jahr hierfür wie die Wilden und dann läuft es, die Sonne scheint und es ist so toll”, seine blau-günen Augen strahlen und er bindet sich seine grau melierten langen Haare neu zusammen.

8000 Liter Bier und 1500 Würste

Am Clanx Festival wurden über 8000 Liter Bier, 110 Flaschen Appenzeller Alpenbitter, 230 Flaschen Holunderwein und 150 Harassen Mineralwasser getrunken. 1500 Würste und rund 600 Kilogramm Fleisch wurden gegessen. Das Schlussbouquet lieferte die Band “the Shit” und das vom Festival offerierte Freibier während dem Konzert

(rar)

 

 


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