«Das Futter wird langsam knapp»

Weil das Gelände sehr steil war, mussten die Zivilschützer teilweise gesichert werden.
Weil das Gelände sehr steil war, mussten die Zivilschützer teilweise gesichert werden. © zVg
Nach dem schweren Unwetter im Weisstannental waren zwei Almen und damit 500 Kühe von der Umwelt abgeschnitten. Das Futter ging ihnen aus. Dank dem Zivilschutz können die Kühe rechtzeitig ins Tal gebracht werden.

Der Zivilschutz arbeitete die ganze Woche daran, Wanderwege, die verschüttet wurden, wieder Instand zu setzen. Dank diesen provisorischen Wegen können jetzt auch die ersten der 500 Kühe ins Tal gebracht werden. Die restlichen Tiere werden auf eine Weide gebracht, die etwa 500 Höhenmeter tiefer liegt. Dort dürfen sie noch eine Woche grasen, bevor auch sie ins Tal müssen.

Zeitplan aufgegangen

«Wir sind mit den Aufräumarbeiten sehr gut im Zeitplan», sagt Gemeinderat Simon Buner. 17 Zivilschützer standen diese Woche im Einsatz, um Provisorien für die verschütteten Wege zu errichten. Die Meisten mussten mit dem Helikopter zu ihrem Einsatz gebracht werden. Mit dabei war auch ein Koch, der die hungrigen Zivilschützer verpflegte. Von Dienstag bis Donnerstag übernachteten diese in einer Alphütte. «Es hat alles nach Plan geklappt, ich bin sehr zufrieden», sagt Einsatzleitzer Matthias Schneider.

Entscheidende Arbeiten sind fertig

“Mittlerweile ist das Dorf gesichert und alle wichtigen Wege sind zumindest provisorisch befahrbar”, sagt Simon Buner. Die Verbindung von Mels ins Weisstannental ist weiterhin nur beschränkt passierbar. Dort arbeiteten mehrere Bauunternehmen daran, die Strasse zu reparieren. Das wird jedoch noch mehrere Wochen dauern.

(enf)


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