Das Powerplay als Unterschied

Berns Beat Gerber (rechts) lässt im Duell mit Julian Schmutz die Muskeln spielen
Berns Beat Gerber (rechts) lässt im Duell mit Julian Schmutz die Muskeln spielen © KEYSTONE/PETER KLAUNZER
Das erstaunlich stark in die Saison gestartete Biel erleidet im Derby gegen Titelverteidiger Bern eine 2:5-Heimniederlage. Den Unterschied macht das Powerplay.Bern wendete das frühe 0:1 (3.) durch zwei Überzahl-Tore von Tristan Scherwey (9.

) und Maxim Noreau nach 53 Sekunden im Mitteldrittel in ein 2:1. Der kanadische Verteidiger Noreau traf bereits zum dritten Mal in dieser Saison. In der 25. Minute verlor der Bieler Verteidiger Beat Forster kurz nach Ablauf einer Berner Strafe an der gegnerischen blauen Linie den Puck an Andrew Ebbett, der sich diese Chance nicht entgehen liess. Der Kanadier war es auch, der in der 50. Minute das 4:1 erzielte, ehe Mark Arcobello mit dem vierten Powerplay-Treffer der Gäste zum 5:1 auch die letzten Zweifel über den Ausgang der Partie zerstreute. Der SCB nutzte sämtliche vier Strafen gegen Biel.

Die Seeländer verloren erstmals nach drei Siegen wieder, obwohl sie kaum besser in die Partie hätten starten können. Robbie Earl, der inklusive Cup im sechsten Spiel in Folge punktete, bereitete das 1:0 von Toni Rajala mit einem herrlichen Backhand-Pass durch den Slot vor. Nach dem 1:1 brachten die Bieler trotz einer eine Minute dauernden doppelten Überzahl nichts Zählbares zu Stande. Das 2:5 von Earl (55.) war nur noch Resultatkosmetik. So feierte der SCB den achten Sieg in den letzten neun Partien gegen Biel.

Biel – Bern 2:5 (1:1, 0:2, 1:2)

6307 Zuschauer. – SR Hebeisen/Wiegand, Bürgi/Castelli. – Tore: 3. Rajala (Earl, Tschantré) 1:0. 9. Scherwey (Bodenmann, Haas/Ausschluss Wetzel) 1:1. 21. Noreau (Raymond/Ausschluss Pouliot) 1:2. 25. Ebbett 1:3. 50. Ebbett (Noreau/Ausschluss Pouliot) 1:4. 54. Arcobello (Noreau/Ausschluss Forster) 1:5. 55. Earl (Rajala) 2:5. – Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen Bern. – PostFinance-Topskorer: Rajala; Haas.

Biel: Hiller; Joggi, Kreis; Fey, Forster; Jecker, Steiner; Suleski, Dufner; Rajala, Earl, Tschantré; Micflikier, Pouliot, Diem; Pedretti, Fuchs, Schmutz; Fabian Lüthi, Sutter, Wetzel.

Bern: Genoni; Noreau, Beat Gerber; Untersander, Burren; Andersson, Wolf; Colin Gerber; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Bodenmann, Haas, Scherwey; Meyer, Ebbett, Raymond; Berger, Heim, Randegger; Kämpf.

Bemerkungen: Biel ohne Lofquist (überzähliger Ausländer), Hächler, Neuenschwander, Maurer und Valentin Lüthi. Bern ohne Krueger, Blum (alle verletzt) und Pyörälä (überzähliger Ausländer).

(SDA)


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