Detailhandel verkauft deutlich mehr Bio-Früchte

Fast 18'700 Tonnen Bio-Bananen wurden letztes Jahr im Schweizer Detailhandel verkauft - 1500 Tonnen mehr als im Vorjahr.
Fast 18'700 Tonnen Bio-Bananen wurden letztes Jahr im Schweizer Detailhandel verkauft - 1500 Tonnen mehr als im Vorjahr. © KEYSTONE/GAETAN BALLY
Die Schweizer Konsumenten kaufen vermehrt Früchte aus Bio-Anbau. Im letzten Jahr gingen rund 38’400 Tonnen Bio-Früchte über die Ladentische. Das sind 16,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Spitzenreiter unter den Früchten ist im Bio-Segment nach wie vor die Banane: Fast 18’700 Tonnen Bio-Bananen wurden letztes Jahr im Schweizer Detailhandel verkauft. Das sind rund 1500 Tonnen mehr als im Vorjahr, wie aus dem jüngsten Marktbericht Bio des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) hervorgeht.

Das am zweitmeisten verkaufte Bio-Obst sind wie im Vorjahr Äpfel. Dahinter folgen Zitronen, Orangen, Mandarinen und Birnen. Auf den siebten Platz vorgeschoben haben sich die Bio-Avocados, von denen 2015 fast 80 Prozent mehr verkauft wurden als im Vorjahr – obwohl die Preise leicht anstiegen.

Bio-Bananen gab es hingegen 2,8 Prozent günstiger als im Vorjahr, Bio-Heidelbeeren kosteten rund 4 Prozent weniger, und bei den Bio-Erdbeeren betrug der Preisrückgang gar 6 Prozent.

Trotz wachsender Beliebtheit der Früchte aus Bio-Anbau: Die konventionell angebauten Früchte machen den Löwenanteil aus, wie aus den im Bericht veröffentlichten Zahlen für April hervorgeht. Bei den verkauften Bananen stammte demnach weniger als ein Drittel aus Bio-Anbau. Bei den Äpfeln waren es 7 Prozent, bei den Birnen sogar nur 2 Prozent.

(SDA)


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