Die Vorfreude vor den Toren des OASG

Von Leila Akbarzada
Die ersten Besucher im Wartebereich: Philipp (2.v.r.) und seine Kumpels aus St.Gallen.
Die ersten Besucher im Wartebereich: Philipp (2.v.r.) und seine Kumpels aus St.Gallen. © FM1Today
Endlich: Morgen beginnt das OpenAir St.Gallen. Schon heute stehen die ersten Besucher an, um einen möglichst guten Zeltplatz zu ergattern. Für sie ist das Anstehen aber fast schon das Highlight des Festivals. Die ersten kamen sogar schon am Dienstag um Mitternacht. 

Sie waren die ersten, die am Haupteingang anstanden: Eine Gruppe von St.Gallern (“Ost”, wohlbemerkt), die sich gerade die Zeit wie viele andere auch mit Bier und Kartenspielen vertreibt. Zu viert sind sie schon am Dienstagabend um Mitternacht vor dem Haupteingang angekommen. Dort mussten sie noch anstehen, bis sie um 8 Uhr am Mittwochmorgen in den Wartebereich hereingelassen wurden.

“Ein grossartiges Gefühl”

Es ist nicht das erste Mal, dass die Gruppe aus St.Gallen als erste Besucher beim OpenAir ankommen. Philipp erklärt gleich selber, wie sich das anfühlt, als erster den heiligen Boden des OpenAir St.Gallen zu betreten.

Noch hält sich der Andrang in Grenzen, es geht noch länger als 24 Stunden bis zur Türöffnung. Was es eben ausmacht, früh hier zu sein, und wie das im Warteraum so vor sich geht, bis die Tore aufgehen, erklärt Sämi aus Speicher, Medienverantwortlicher des Sprengkommandos Lisengrath in Herisau.

Etwa 30 bis 40 Festivalgänger haben sich heute Morgen im Warteraum eingenistet. Dementsprechend ist es auch noch ruhig am Bierstand, der schon seit 8 Uhr offen ist. “Wir geniessen gerade die Ruhe vor dem Sturm”, sagen die Helfer. Richtig losgehen wird es für sie am Abend. “Letztes Jahr war die Schlange ewig lang, und das schon am Nachmittag”, erzählt einer der Helfer.

Vorfreude ist die schönste Freude

Kein Wunder, denn die richtigen Festivalgänger – so scheint es – lieben die Vorfreude fast noch mehr als das Festival selber. “Wir zahlen für vier Tage und haben dafür fünf, das ist doch genial”, sagt Christian aus St.Gallen. Ein anderer erklärt: “Wir machen hier genau das gleiche wie drinnen: Im Campingstuhl sitzen und Bier trinken. Eigentlich kommt es nicht so darauf an, ob wir drinnen oder draussen sind.”

In dem Sinne: Weiterhin viel Spass beim Warten!

 


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