Drei Turniere mit «Hawk Eye»

Schiedsrichter Felix Brych und seine Kollegen sollen in Streitfällen schon bald auf den Videobeweis zählen können
Schiedsrichter Felix Brych und seine Kollegen sollen in Streitfällen schon bald auf den Videobeweis zählen können © KEYSTONE/EPA LUSA/ESTELA SILVA
Der Fussball-Weltverband FIFA testet die Videotechnik «Hawk Eye» zur Unterstützung der Schiedsrichter bei drei internationalen Turnieren in den kommenden Monaten.

Das «Hawk Eye» wird bei der U20-Weltmeisterschaft in Südkorea (20. Mai bis 11. Juni), dem Confederations Cup in Russland (17. Juni bis 2. Juli) und bei der FIFA-Klub-WM (6. bis 16. Dezember) zum Einsatz kommen.

Die Technologie soll nur «bei klaren Irrtümern in spielentscheidenden Situationen» wie Toren, Elfmetern oder Roten Karten zum Einsatz kommen. Dafür soll ein weiterer Offizieller zuständig sein, der sogenannte Video Assistant Referee (VAR).

Das Projekt befindet sich derzeit in einer zweijährigen Testphase. Spätestens 2019 muss das für das Regelwerk zuständige International Football Association Board (IFAB) einen Entscheid über die Fortführung des Projekts fällen.

(SDA)


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