Ein Dampfkessel geht in Rente

Der Dampfkessel war seit 1981 in Betrieb.
Der Dampfkessel war seit 1981 in Betrieb. © Appenzeller Alpenbitter AG
35 Jahre leistete er seinen Dienst, nun ist der Ruhestand angesagt: Der Dampfkessel der Appenzeller Alpenbitter AG wird Ende Juni durch einen modernen Schnelldampferzeuger ersetzt. 

So viel ist über die 42 Kräuter im Appenzeller Alpenbitter bekannt: Ein Teil von ihnen wird destilliert. Dazu braucht es Dampf, der die Brennhäfen beheizt. Und dieser Dampf wurde seit Jahrzehnten in einem Dampfkessel, der in einem eigenen Raum neben der Brennerei steht, hergestellt. Seit 1981 war der Dampfkessel in Betrieb.

Früher wurden dank ihm sogar Flaschen gereinigt. “Morgens war die allererste Handlung des Brennmeisters, den Dampfkessel in Betrieb zu nehmen”, so Andreas Benz, Betriebsleiter der Appenzeller Alpenbitter AG. “Er brauchte gut eine Stunde, bis er warm und somit betriebsbereit war.”

Der neue Schnelldampferzeuger ist bereits nach fünf bis sieben Minuten betriebsbereit. “Zudem wird er mit Gas anstatt Öl beheizt, was weniger Abgase verursacht und damit umweltfreundlicher ist”, schreibt das Unternehmen. Damit werde der Appenzeller Alpenbitter auf jeden Fall noch ein Stück grüner.

Der neue Schnelldampferzeuger ist umweltfreundlicher und effizienter.

Appenzeller Alpenbitter AG

 

(red/pd)


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