Einbrüchen richtig vorbeugen

Die Kapo St.Gallen gibt Tipps zur Vermeidung von Einbrüchen.
Die Kapo St.Gallen gibt Tipps zur Vermeidung von Einbrüchen. © Archiv
In dieser Woche sind der Kantonspolizei St.Gallen 14 Einschleiche-Diebstähle gemeldet worden. Die Langfinger haben jeweils leichtes Spiel, da ihnen ihre krumme Tour durch offen gelassene Fenster, unverschlossene Türen oder miserabel gesicherten Garagen leicht gemacht wird. Hier gibt es Tipps, wie du den Dieben das Leben schwerer machen kannst.

Seit dem letzten Wochenende sind diverse Täterschaften im Kanton St.Gallen 14 Mal in Häuser, Wohnungen, Garagen, Keller und Treppenhäuser eingeschlichen. Zu ihrer Beute zählen nebst Bargeld und Schmuck auch Winterreifen und Bekleidungsstücke.
Die Täterschaften nutzen die Gelegenheit unverschlossener Türen oder offen gelassener Fenster. Um das Risiko eines Einschleiche-Diebstahls zu vermindern, können einige Vorkehrungen getroffen werden.

Fenster, Eingangs-, Balkon-, Terrassen-, Garagen- oder Kellertüren sollten geschlossen werden. In einem Mehrfamilienhaus ist die Haupteingangstür oft unverschlossen. Daher sollte man wertvolle Gegenstände – wie teure Schuhe und teure Kleidungsstücke – nicht im Treppenhaus lassen und die Wohnungstüre immer abschliessen. In der jetzigen Herbstzeit stehen oftmals letzte Wintervorbereitungen im Garten an. Man sollte darauf achten, Haustürschlüssel nicht stecken zu lassen, während draussen Arbeiten verrichtet werden – auch zu solchen Zeiten sollten die Türen geschlossen werden. Ausserdem sollte darauf geachtet werden, keinen Schlüssel in der Umgebung zu deponieren, mit dem sich jemand Zugang in die Wohnung oder das Haus verschaffen könnte.

Fahrzeuge in Garagen sowie die Garagentür selbst sollten stets abgeschlossen werden. In der frühen Winterzeit sind in der Garage gelagerte Winterreifen ein beliebtes Diebesgut. In unverschlossenen Kellern oder Dachstöcken lassen sich Gegenstände finden, die teilweise nicht nur sachlichen, sondern auch persönlichen Wert haben. So sollten diese Räumlichkeiten immer verschlossen sein. Ansonsten muss sich niemand scheuen, auffällige Personen, die im Quartier umherschleichen und die Häuser studieren, der Polizei zu melden. Auch die Nachbarn sind dankbar, wenn man ein Auge für Auffälliges hat. (red)


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