Eine Million Fünferli für den guten Zweck

Es ist wie Panini-Bilder sammeln, einfach mit einem sozialen Hintergedanken: Die Zürcherin Brigitte Wettstein will mit einer Million Fünfräppler Menschen mit Behinderung unterstützen. Ostschweizer helfen ihr beim Projekt.

Es gibt wohl kaum ein Schweizer Portemonnaie ohne Fünferli: Während wir sie beim Einkaufen oft zurückerhalten, geben wir sie selten aus. Auch Brigitte Wettstein erging es so, als sie mit einem Freund einen Kaffee trinken ging: Sie erhielt von der Serviceangestellten statt eines Zehnräpplers zwei Fünferli zurück. Ihr spontaner Einfall: Sie möchte für die Stiftung «Denk an mich» 50’000 Franken sammeln – in der Form einer Million Fünfräppler.

Wettstein hat das Sammelfieber überkommen, wie sie zu TVO sagt: «Es macht total süchtig.» Immer wieder werde sie gefragt, wie viel Geld schon zusammen sei.

Während der letzten anderthalb Jahre ist rund ein Drittel des Projektziels zusammengekommen. Alleine wäre die Initiantin nicht so weit gekommen. Sie wird von Sammlern aus dem FM1-Land unterstützt. So hat Hanspeter Thurnherr 230 Bekannte angerufen. Bruno Eichler aus Buchs findet: «Fünfer bleiben immer übrig. Ich bin froh, wenn ich sie los habe.»

(red.)


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