Eine Wasserrutsche der Extraklasse

Eine Wasserrutsche der Extraklasse
Am Wochenende wird es in der St.Galler Innenstadt nass: 200 Meter der Teufenerstrasse werden gesperrt und machen Platz für eine Wasserrutsche der Extraklasse. “Slide my City” heisst der Spass. Für die St.Galler Stadtpolizisten bedeutet dies einen erheblichen Mehraufwand – trotzdem darf der Spass nicht fehlen. 

Dieses Wochenende verwandelt sich die Teufenerstrasse in eine 200 Meter lange Rutschbahn. Mit Schwimmreif oder schlicht auf dem Hintern kann man sich die aufblasbare Wasserrutsche hinunterstürzen. Der Event wurde letztes Jahr ins Leben gerufen, die Wasserrutsche stand bereits in Zürich. “Wir freuen uns sehr. Das Wetter sieht bis jetzt ziemlich gut aus und der Vorverkauf läuft bestens”, sagt Silvan Müller von “Slide my City“. Die Veranstaltung startet am Samstag, 11 Uhr. Der Veranstalter rechnet mit 2000 bis 2500 Teilnehmern und zahlreichen Zuschauern. Aus Sicherheitsgründen werden Familien und Action-Rutscher in verschiedene Zeitfenster eingeteilt, wie Müller sagte. Kinder unter sechs Jahren dürfen nur mit einer erwachsenen Begleitperson rutschen.

Der Autoverkehr hat das Nachsehen

Für die Beamten der Stadtpolizei bedeutet der Anlass einen ordentlichen Mehraufwand. Der vielbefahrene Teufenerstrasse wird zwischen “Baracca” und Oberstrasse für zwei Tage komplett gesperrt, der Verkehr muss umgeleitet werden. “Die grösste Arbeit für die Stadtpolizei St.Gallen umfasst die Umleitungen und Signalisationen rund um die Teufenerstrasse. Natürlich sind wir während der Veranstaltung präsent, stehen für Fragen zur Verfügung und sind da, wenn es uns braucht.” sagt Mediensprecher Dionys Widmer.” Er erhofft sich einen gelungenen und vor allem unfallfreien Event.

Auch die Polizei würde gerne rutschen

Das Bild kennen alle: Ob beim Openair, an der Offa, an der Olma oder am St.Gallerfest, Beamte der Stadtpolizei St.Gallen stehen in der Stadt herum und dürfen keinen Spass haben. Anders bei “Slide my city”. Rutschen dürfte er theoretisch, sagt Dionys Widmer: “Ich habe an diesem Wochenende Pikett. Aufgrund dessen müsste ich fast mit der Polizei-Uniform auf die Wasserrutschbahn. Da ich jedoch jederzeit für Anfragen oder Ereignisse bereit sein muss, werde ich das Rutschen wohl eher verschieben.” Einen Blick auf die Wasserrutsche will er sich aber auf keinen Fall entgehen lassen.

(saz)


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