Einigung um neuen Fussball-TV-Vertrag

Die Rede ist von 35 Millionen Franken vom bisherigen Partner Swisscom/Teleclub für die medialen Rechte an der Super League und der Challenge League
Die Rede ist von 35 Millionen Franken vom bisherigen Partner Swisscom/Teleclub für die medialen Rechte an der Super League und der Challenge League © KEYSTONE/LAURENT GILLIERON
Seit Monaten laufen die Verhandlungen um den neuen TV-Vertrag für den Schweizer Klubfussball. Mittlerweile wurde eine Einigung erzielt. Gemäss dem Internetportal “watson” soll die Swiss Football League (SFL) viel mehr einnehmen als bisher.

Die Rede ist von 35 Millionen Franken vom bisherigen Partner Swisscom/Teleclub für die medialen Rechte an der Super League und der Challenge League, was eine Verdoppelung der bisherigen Summe sein soll. Die Swiss Football League erklärte auf Anfrage, dass sie die Aussagen zum jetzigen Zeitpunkt nicht kommentiere.

Schon vor anderthalb Wochen vermeldete die Swiss Football League jedoch auf ihrer Homepage, dass der Entscheid gefallen sei – unter dem Vorbehalt des Vertragsabschlusses. Womöglich kann die Liga derzeit noch nicht kommentieren, weil noch nicht alles festgeschrieben ist. Tatsache ist aber, dass mit 35 Millionen Franken für die TV-Rechte zwar eine markante Verbesserung, aber wohl kaum eine Verdoppelung der Einnahmen erzielt würde. Bislang kassierte die Liga 24 Millionen Franken inklusive der Einnahmen aus der zentralen Vermarktung. Zu den kolportierten 35 Millionen kämen die Einnahmen aus der zentralen Vermarktung (Raiffeisen, Brack) noch dazu.

Nicht dazu kommt hingegen das Geld vom Schweizer Fernsehen, mit dem die Verhandlungen noch laufen. Das, was SRF für seine Rechte bezahlt, geht dann in die Kasse von Swisscom/Teleclub.

(SDA)


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