Der Alphorn-Klang traf sie wie ein Blitz

Nein, Eliana Burki ist nicht, was man sich unter einer traditionellen Alphornspielerin vorstellt: "Ich bin eine Rebellin" (Archiv).
Nein, Eliana Burki ist nicht, was man sich unter einer traditionellen Alphornspielerin vorstellt: "Ich bin eine Rebellin" (Archiv). © /KEYSTONE/GAETAN BALLY
Als Eliana Burki erstmals ein Alphorn hörte, war sie “wie vom Blitz getroffen”. Nach einigen Auftritten an Jodlerfesten spielte sie mit neun Jahren ihren ersten Alphorn-Blues. Und ihr wurde klar: “In der Volksmusik gab es mir zu viele Regeln.”

Heute kann sie den Drang nach Freiheit, den sie damals schon verspürte, besser in Worte fassen. “Ich bin eine Weltbürgerin”, sagte die mittlerweile 32-Jährige der “Schweizer Familie” – “eine Nomadin”. Ohne aus den Normen der traditionellen Musik auszubrechen, hätte sie den “Burkisound” nie finden können.

Das klingt alles einfacher, als es tatsächlich war. Traditionalisten hätten ihr immer wieder vorgeworfen, ihr Alphornspiel sei zu exotisch. Doch Burki hörte konsequent auf ihr Herz. “Ich bin eine Rebellin. Und wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, ziehe ich das durch.”

(SDA)


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