Ermittlungen im Fall der Übungshandgranate werden auf Eis gelegt

Mitte Januar löste ein Markierübungshandgranate einen Bombenalarm im Gallusmarkt St.Gallen aus.
Mitte Januar löste ein Markierübungshandgranate einen Bombenalarm im Gallusmarkt St.Gallen aus. © FM1Today
Eine Übungshandgranate hat Mitte Januar im Gallusmarkt in St.Gallen ein Grossaufgebot von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Die Untersuchungen werden nun sistiert. Vom Täter fehlt noch jede Spur.

Ein Kunde machte das Personal darauf aufmerksam, dass in der Nähe eines Bankomaten ein Gegenstand deponiert worden sei. Die Polizei sperrte daraufhin das Gelände grossräumig ab. Schnell wurde klar, dass es sich um eine Übungshandgranate ohne Sprengstoff handelte.

Untersuchungen sistiert

Wer diese Übungshandgranate dort deponiert hat, bleibt unklar. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei konnten den Täter bis heute nicht ausfindig machen. “Aus diesem Grund haben wir die Untersuchung wegen Schreckung der Bevölkerung sistiert”, sagt Roman Dobler von der Staatsanwaltschaft St.Gallen.

Videobilder nicht eindeutig

Auch das zahlreiche Videomaterial vom Gallusmarkt wurde von der Polizei ausgewertet, sagt Roman Dobler. Allerdings habe das eine Identifizierung des Täters nicht zugelassen. Auf den Bildern sei nicht auszumachen, wer die Markierübungshandgranate deponiert habe. Der Fall ist damit aber nicht abgeschlossen. Falls neue Hinweise auftauchen, würde die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wieder aufnehmen.
TVO-Beitrag vom 15. Januar 2016

(lae)


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