Erster Shutout von Genoni mit Bern

Erstmals in dieser Saison ohne Gegentor: SCB-Goalie Leonardo Genoni
Erstmals in dieser Saison ohne Gegentor: SCB-Goalie Leonardo Genoni © KEYSTONE/JUERGEN STAIGER
Der SC Bern setzt sich im Heimspiel gegen Genève-Servette souverän mit 5:0 durch. Damit reisst die Serie der Genfer, die zuletzt viermal hintereinander gewannen.

Für einmal zeigte sich der Titelverteidiger auch in der Meisterschaft defensiv stabil.Während die Berner bei ihren fünf siegreichen Partien in der Champions Hockey League lediglich sechs Gegentore kassierten, musste sich SCB-Keeper Leonardo Genoni im ersten Meisterschaftsfünftel im Durchschnitt fast dreimal pro Spiel bezwingen lassen. Bei seinem elften NLA-Einsatz für den SCB gab es den ersten Shutout; den insgesamt 28. seiner Karriere.

Trotzdem erhielt mit Roman Untersander zurecht ein anderer die Auszeichnung zum besten Spieler der Partie. Der Nationalverteidiger erzielte nach 37 Minuten nach einem schönen Solo das wegweisende 3:0. Zu Beginn des Schlussdrittel leistete er beim vierten Treffer durch Liga-Topskorer Mark Arcobello in Unterzahl zudem die schöne Vorarbeit. Der Amerikaner hat in den letzten fünf Spielen immer getroffen und ist bei nunmehr neun Saisontoren angelangt.

Für Genève-Servette war es nach zuletzt vier Siegen de suite die erste Niederlage. Nachdem Chris McSorley in Bern bereits auf acht verletzte Spieler verzichten musste, fiel während der Partie mit Cody Almond ein weiterer Genfer aus. Der Stürmer verschwand kurz vor der ersten Pause in der Kabine und kehrte nicht mehr aufs Eis zurück.

Bern – Genève-Servette 5:0 (2:0, 1:0, 2:0)

15’534 Zuschauer. – SR Massy/Wiegand, Gnemmi/Küng. – Tore: 5. Lasch 1:0. 18. Moser (Noreau, Blum/Ausschluss Fransson) 2:0. 37. Untersander (Scherwey) 3:0. 41. (40:41) Arcobello (Untersander/Ausschluss Lasch!) 4:0. 44. Alain Berger (Lasch/Ausschluss Traber) 5:0. – Strafen: je 5mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Fransson) gegen Genève-Servette. – PostFinance-Topskorer: Arcobello; Jeremy Wick.

Bern: Genoni; Untersander, Blum; Noreau, Beat Gerber; Kamerzin, Krueger; Jobin; Hischier, Martin Plüss, Scherwey; Lasch, Arcobello, Simon Moser; Alain Berger, Reichert, Marco Müller; Gian-Andrea Randegger, Ness, Meyer.

Genève-Servette: Mayer; Loeffel, Ehrhardt; Fransson, Jacquemet; Kast, Chuard; Petschenig; Jeremy Wick, Slater, Douay; Simek, Almond, Spaling; Massimino, Romy, Riat; Traber, Heinimann, Leonelli.

Bemerkungen: Bern ohne Macenauer, Ebbett, Rüfenacht, Kreis und Bodenmann, Genf ohne Mercier, Rubin, Eliot Antonietti, Rod, Vukovic, Schweri und Impose (alle verletzt). – Almond (18.) verletzt ausgeschieden.

(SDA)


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