«Es war ein Schock!»

Von Gerry Reinhardt
Mercedes Klingelfuss kann nach der Miss-Wahl wieder lachen.
Mercedes Klingelfuss kann nach der Miss-Wahl wieder lachen. © FM1Today/Gerry Reinhardt
Sie hat alles gegeben, am Schluss hat es doch nicht gereicht. Trotz Favoritenrolle ist die Ostschweizer Miss Schweiz Kandidatin Mercedes Klingelfuss am Finalabend früh ausgeschieden. Wie geht es ihr heute?

Die Tränen sind getrocknet, das Lächeln ist wieder da. Nur der Hals kratzt etwas und die Nase läuft. Mercedes Klingelfuss hat sich erkältet. Das ist nicht weiter schlimm, hat sie doch heute Montag frei. So kann sie auch den Samstagabend etwas verarbeiten, der nicht so ausging, wie sie es sich erträumt hat. Es gab gar eine Klatsche: Mercedes Klingelfuss wurde in der Live-Show als erste rausgewählt. «Es war ein Schock im ersten Moment», sagt die 23-Jährige gegenüber FM1Today. «Doch dann habe ich auch viel Liebe bekommen. Sogar von Menschen, von denen ich es nicht erwartet habe.»

So wurden aus den bitteren Tränen, Freudentränen. «Ich wusste, es kann nur eine gewinnen. Wahrscheinlich war ich einfach nicht der Typ, den die Jury suchte.» So freute sie sich über den Sieg von Jastina Doreen Riederer aus Spreitenbach.

Die neue Miss Schweiz erzählte nach der Wahl, dass ihr von den elf Kandidatinnen nur gerade Drei gratuliert hätten. Diesen Vorwurf, will Mercedes Klingelfuss nicht so stehen lassen. «Es stimmt. Auch ich habe ihr nicht gratuliert. Es war einfach zu viel los an dem Abend und plötzlich war Jastina weg. Das tut mir leid.» Man solle das nicht falsch interpretieren. Alle Kandidatinnen hätten sich respektiert. Auch die Wahl selbst empfand Mercedes als fair.

Jetzt freut sich die Ostschweizerin auf ihre Massage-Praxis in Rapperswil-Jona und viele neue Kunden. Denn: Geschadet hat ihr die Miss Schweiz-Wahl sicher nicht. Nun kennt man sie in der Region. «Ich freue mich auf mein gewohntes Leben und bin froh, so viele Eindrücke gesammelt zu haben.»


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