EV Zug viel effizienter als Biel

Matchwinner: Lino Martschini (Nummer 46) lässt sich von seinen Zuger Teamkollegen feiern
Matchwinner: Lino Martschini (Nummer 46) lässt sich von seinen Zuger Teamkollegen feiern © KEYSTONE/THOMAS HODEL
Mit dem 4:3-Auswärtssieg in Biel wahrt sich der EV Zug die (geringe) Chance auf den Qualifikationssieg. Die Innerschweizer stellen im Seeland die viel effizientere Equipe.Zum Matchwinner avancierte Lino Martschini.

Der 23-jährige Flügelstürmer erzielte die letzten beiden Zuger Tore zum 3:1 und 4:3. Martschini skorte gegen Biel in dieser Saison in jeder Partie stets mindestens ein Goal und insgesamt bereits sechs Treffer.

Martschinis Siegtor 246 Sekunden vor Schluss fiel wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Zuvor hatte Biel im Schlussabschnitt einen 1:3-Rückstand aufgeholt. Und in den knapp vier Minuten zwischen dem 3:3-Ausgleich und Martschinis Siegtreffer dominierte das Heimteam. Zugs Coach Harold Kreis wurde dazu genötigt, sein Timeout einzuziehen. Alexej Dostoinow und David Moss, die beiden Bieler Torschützen vom 1:3 zum 3:3, vergaben Grosschancen zur Bieler Führung.

Und so siegte am Ende beinahe unverdienterweise der EV Zug. Schon vor dem Schlussabschnitt hatte Biel seine Möglichkeiten nicht genutzt. Zug kam mit minimalem offensivem Aufwand zu einer 3:1-Führung, derweil die Bieler nicht einmal das leere Tor trafen (Spylo beim Stand von 1:2). Die Innerschweizer verdankten die drei Punkte Goalie Tobias Stephan, der 38 Paraden zeigte, derweil Biels Keeper Simon Rytz lediglich 17 Schüsse abwehren konnte.

Acht der letzten neun Partien zwischen Biel und Zug endeten mit einem Auswärtssieg; nur Zug gewann in dieser Saison mit 5:2 ein Heimspiel.

Biel – Zug 3:4 (1:1, 0:2, 2:1)

5544 Zuschauer. – SR Eichmann/Koch, Borga/Kohler. – Tore: 3. Peter (Sandro Zangger) 0:1 11. Spylo (Huguenin) 1:1. 24. Suri (Holden/Ausschluss Herburger) 1:2. 33. Martschini (Holden) 1:3. 42. Dostoinow (Earl, Herburger) 2:3. 53. Moss (Dufner) 3:3. 56. Marschini (Holden, Senteler) 3:4. – Strafen: 4mal 2 plus 5 Minuten (Joggi) plus Spieldauer (Joggi) gegen Biel, 6mal 2 plus 10 Minuten (Suri) gegen Zug. – PostFinance-Topskorer: Gaetan Haas; Bouchard.

Biel: Rytz; Dave Sutter, Huguenin; Maurer, Dufner; Jecker, Wellinger; Nicholas Steiner, Joggi; Tschantré, Gaetan Haas, Spylo; Daniel Steiner, Macenauer, Moss; Rossi, Earl, Herburger; Fabian Lüthi, Fabian Sutter, Dostoinow.

Zug: Stephan; Morant, Sondell; Dominik Schlumpf, Grossmann; Tim Ramholt, Alatalo; Simon Lüthi, Erni; Martschini, Holden, Fabian Schnyder; Lammer, Immonen, Bouchard; Bürgler, Peter, Sandro Zangger; Senteler, Nolan Diem, Suri.

Bemerkungen: Biel ohne Fey, Wetzel, Ehrensperger, Jelovac (alle verletzt) und Olausson (überzähliger Ausländer), Zug ohne Sieber (verletzt) und Marchon (gesperrt). – Lattenschüsse: Spylo (47.); Fabian Schnyder (38.), Bouchard (52.). – Timeouts: Biel (59:24); Zug (53.).

(SDA)


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