Ex-SBB-Chef Weibel bestimmt mit dem Blablameter den Bullshit-Index

Benedikt Weibel - hier 2008 als Delegierter des Bundesrates für die UEFA Euro - sieht heute jünger aus, dank Vereinfachung seines Gesichts (Archiv).
Benedikt Weibel - hier 2008 als Delegierter des Bundesrates für die UEFA Euro - sieht heute jünger aus, dank Vereinfachung seines Gesichts (Archiv). © /KEYSTONE/MARCEL BIERI
Ex-SBB-Chef Benedikt Weibel, der an der Uni Bern Praktisches Management lehrt, steht auf Einfachheit. Deshalb überprüft er Texte seiner Studenten auf blablameter.de auf ihren Bullshit-Gehalt. Dieser Text hier hat bis jetzt einen Bullshit-Index von 0,28 – relativ hoch.

Der frühere Schnauzträger hat auch sein Aussehen vereinfacht. Nachdem er wegen einer Zahn-Operation seinen Oberlippenbart abrasiert hatte, sagten ihm mehrere Ärztinnen, er sehe ohne jünger aus. Darauf habe er ihn einfach nicht wieder wachsen lassen, sagte der 69-jährige Unruheständler der “Schweizer Familie”.

Gäbe es den Begriff “Workaholic” nicht, man müsste ihn für Weibel erfinden: Entspannen kann er am besten auf Velotouren – zum Beispiel nach Wien oder Istanbul. Er liest jede Woche ein Buch und hat auch selber drei geschrieben. Das neueste heisst “Simplicity – die Kunst, die Komplexität zu reduzieren”.

Der Text, den Sie hier gelesen haben, hat in den letzten beiden Dritteln leicht an Redundanz verloren: Der Bullshit-Index beträgt nun nur noch 0,14.

(SDA)


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