Mehr als hundert Tote bei Anschlagserie in Paris

Schiesserei und Explosionen in Paris.
Schiesserei und Explosionen in Paris. © EPA/Yoan Valat
Bei fast zeitgleichen Anschlägen an sieben Orten in Paris sind am Freitagabend mehr als hundert Menschen getötet worden. Rund hundert Tote gab es allein bei einer Geiselnahme in einer Konzerthalle im Nordosten der französischen Hauptstadt. Die Polizei stürmte das Gebäude.

Die Behörden gehen von rund 140 Todesopfern aus. Präsident François Hollande sprach von “bisher nie dagewesenen Terrorangriffen”, verhängte den Ausnahmezustand für ganz Frankreich und liess die Grenzen schliessen. Zuvor hatte es in der französischen Hauptstadt mehrere Schiessereien und eine Geiselnahme in der Konzerthalle Bataclan gegeben.

In der Nähe des Fussballstadions Stade de France im Norden von Paris, wo gerade die Nationalmannschaften von Deutschland und Frankreich gegeneinander spielten, ereigneten sich mehrere Explosion. Mindestens eine von ihnen wurde von einem Selbstmordattentäter ausgelöst, wie aus Ermittlerkreisen verlautete. 50 Verletzte schwebten am Abend noch in Lebensgefahr.

Kurz nach Mitternacht stürmten Einsatzkräfte der Polizei die Konzerthalle Bataclan, wo die Geiselnahme zu diesem Zeitpunkt noch andauerte. 1500 Menschen waren für ein Konzert der US-Band “Eagles of Death Metal” in der Halle. Nach dem Ende des Einsatzes verlautete aus Ermittlerkreisen, es habe in der Halle rund hundert Tote gegeben. Drei mutmassliche Terroristen seien getötet worden. Ein Augenzeuge berichtete im Radiosender France Info, die Angreifer hätten “Allah Akbar” (Gott ist gross) gerufen und “voll in die Menge geschossen”.

Urheberschaft unklar

Wer hinter der Geiselnahme steckte und wie viele Menschen in der Halle waren, war zunächst unbekannt. Die Konzerthalle liegt nur etwa 200 Meter von der früheren Redaktion der Satirezeitschrift “Charlie Hebdo” entfernt, die Islamisten im Januar angegriffen und dabei und bei ihrer Flucht zwölf Menschen getötet hatten.

Hollande sagte, er habe “alle möglichen Einsatzkräften mobilisiert”, um “die Terroristen zu neutralisieren” und die Sicherheit in den betroffenen Stadtvierteln wieder herzustellen. Er habe zudem militärische Verstärkung für den Ballungsraum Paris angefordert, um weitere Anschläge zu verhindern. “Es gibt mehrere Dutzend Tote und Dutzende Verletzte . Es ist ein Grauen”, fügte er hinzu.

Hollande war noch vor Ende des Fussballspiels aus dem Stadion im Norden von Paris in Sicherheit gebracht worden und richtete im Innenministerium einen Krisenstab ein. Die Zuschauer wurden aus drei Ausgängen geleitet. Hunderte Zuschauer hatten sich nach dem Abpfiff zunächst auf den Rasen begeben und dort ausgeharrt.

“Barbarisch und feige”

Die Polizei und die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo forderten alle Pariser auf, zu Hause zu bleiben. Die für Terrorismus zuständige Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Die Spitäler in Paris setzten einen Notfall- und Krisenplan in Kraft. Fünf Metro-Linien wurden unterbrochen. Das französische Aussenministerium teilt mit, dass die Flughäfen offen bleiben und Flüge und Züge weiter verkehren.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verurteilte die “barbarischen und feigen Terrorangriffe” von Paris scharf. “Die Mitglieder des Sicherheitsrates drücken ihre tiefe Anteilnahme für die Familien der Opfer und der Regierung Frankreichs aus”, heisst es in einer am späten Freitagabend (Ortszeit) verbreiteten Erklärung. Die Schuldigen für diese terroristischen Akte müssten zur Rechenschaft gezogen werden.

Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel zeigte sich “tief erschüttert” über die Gewalt. US-Präsident Barack Obama verurteilte die Anschlagsserie als “einen Angriff auf die ganze Menschheit und unsere universellen Werte”. Bei einer kurzen Ansprache im Weissen Haus bot er Frankreich die Hilfe seines Landes an, um “die Terroristen vor Gericht zu bringen”. Auch der britische Premierminister David Cameron zeigte sich schockiert.

Liveticker

Anschlag in Paris
21:40 |

FM1Today beendet die Berichterstattung über das Attentat in Paris für den Moment. Zusammenfassung: Bei fast zeitgleichen Anschlägen an sieben Orten in Paris sind am Freitagabend mindestens 129 Menschen getötet worden. Gemäss Staatsanwaltschaft ist diese Zahl angesichts der vielen Schwerverletzten vorläufig. Die Anschläge forderten 352 Verletzte, 99 davon akute Notfälle.
21:14 |

Weltweite Solidarität mit den Opfern, mit Paris, mit Frankreich.
21:14 |


21:05 |

Und auch U2 sagt sagen ihre Konzerte vom Samstag und Sonntag im Palais Omnisport in Paris ab.
20:58 |

Noch eine Meldung aus der Musikbranche: Die Foo Fighters brechen ihre Europatournee ab. Ursprünglich sollte die amerikanische Band am Montag in Paris spielen und danach in Lyon und Barcelona. "Im Lichte dieser sinnlosen Gewalt, der Schliessung der von Grenzen, der internationalen Trauer können wir jetzt nicht weitermachen", teilt die Band mit. "Unsere Gedanken und Gebete sind bei jedem, der verletzt wurde oder einen Lieben verloren hat."
20:48 |

We are very sad to learn that Nick Alexander, part of the Eagles of Death Metal crew was one of the innocent victims in...

Posted by Ipecac Recordings on Samstag, 14. November 2015

20:48 |

Bei den Terror-Anschlägen wurde auch ein Crew-Mitglied der Eagles Of Death Metal ermordet, wie "Ipecac Recordings" meldet. Auf der Facebookseite des Labels heisst es, dass Nick Alexander unter den Opfern sei. Der Brite soll den Merchandise-Stand der Eagles of Death Metal betreut haben.
20:34 |

Wie "Blick Online" meldet, hat Aussenminister Didier Burkhalter auf Anfrage bestätigt, dass auch eine Schweizer Staatsangehörige unter den Opfern der Anschläge von Paris ist. Die Frau ist verletzt worden.
20:26 |

Bilder von Solidaritätsbekundungen aus der Schweiz.



20:03 |

Der Opfer von Paris wird auch in Genf gedacht. Vor der französischen Botschaft legen Menschen Blumen nieder und zünden Kerzen an.


20:01 |

Tausende Franzosen gedenken in verschiedenen Städten des Landes der Opfer. Auf dem Platz der Republik versammeln sich trotz eines offiziellen Versammlungsverbots bis zu 200 Menschen, um Kerzen zu entzünden, Blumen niederzulegen oder einen Moment in Stille zu verharren. Der Platz liegt in direkter Nachbarschaft der Anschlagsorte im Osten von Paris.
19:43 |

Allein in der Konzerthalle Bataclan habe es 89 Todesopfer gegeben, sagte Staatsanwalt Molins.
19:30 |

352 weitere Personen wurden verletzt, 99 Menschen befinden sich in einem kritischen Zustand.
19:26 |

Die Pariser Staatsanwaltschaft teilt mit, dass die Zahl der Toten auf 129 gestiegen ist.
19:19 |

Wie die ARD mitteilt, sollen in den kommenden drei Tagen 3000 zusätzliche Soldaten zum Einsatz kommen. Alle Bahnhöfe werden überwacht, ebenso die Häfen und wichtige Strassen wie etwa Autobahnen. Auch die Grenzkontrollen wurden verschärft. Frankreich hat die europäischen Partner gebeten, Zug- und Flugreisende auf dem Weg ins Land stärker zu kontrollieren. Die neuen Kräfte werden zusätzlich zu 30'000 Polizisten, Gendarmen und Soldaten abgestellt, die bereits seit Monaten zum Schutz sensibler Einrichtungen im Einsatz sind.
19:13 |

Die Pressekonferenz des französischen Staatsanwalt François Molins hat begonnen.
18:48 |

Das amerikanische "Wall Street Journal" berichtet, mindestens einer der Angreifer habe ein Ticket für das Fussball-Länderspiel gehabt. Dabei bezieht sich die Zeitung auf Aussagen eines Wachmannes. Demnach wurde beim Abtasten die Sprengstoffweste entdeckt. Bei dem Versuch, vor der Sicherheit zurückzuweichen, detonierte die Bombe.
18:35 |


18:14 |

Die Pariser Konzerthalle Bataclan veröffentlicht ein Statement: "Wir sind erschüttert. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, bei den Verletzten und deren Angehörigen. Wir denken auch an unsere Angestellten, an das Publikum und an die Musiker, die gestern Abend hier waren."
18:12 |

Die belgische Zeitung Dernière Heure berichtet, dass drei der Attentäter aus Molenbeek-Saint-Jean in Belgien stammen sollen. Unter anderem hätte ein grauer Golf, der in Molenbeek gefunden wurde, mit den Angriffen in Paris in Verbindung gebracht werden können.
18:09 |

Schweizer Muslime demonstrieren in Lausanne gegen die Terroranschläge in Paris. Organisiert wurde die Demonstration von der Organisation "Union Vaudoise des Associations Musulmanes".


17:43 |

Bei einer Testfahrt auf einer neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke nördlich von Strassburg ist am Samstagnachmittag ein TGV entgleist. Nach Behördenangaben verunglückte der Versuchszug wegen überhöhter Geschwindigkeit. Dabei starben mindestens sieben Personen. Ein Terroranschlag wurde ausgeschlossen.
17:24 |

Der französische Staatsanwalt François Molins kündigt für Samstagabend 19.00 Uhr eine Pressekonferenz an. Molins will im Justizpalast von Paris über die Anschläge vom Freitagabend mit mindestens 128 Toten informieren.
17:04 |

Die britische Polizei meldet, dass am Londoner Flughafen Gatwick ein Franzose festgenommen wurde, der mit einer Schusswaffe bewaffnet war. Zuvor hatte die Polizei ein Terminal des Flughafens nach dem Fund eines verdächtigen Gepäckstücks geräumt.
16:42 |

Die Agentur AFP meldet, dass am Flughafen Schiphol in Amsterdam ein Flugzeug evakuiert und durchsucht worden ist. Dies nachdem über Twitter eine Drohung eingegangen sei. Der Flug AF 1741 der Air France hatte das Ziel Paris.
16:41 |

Im Nachgang der Anschläge von Paris ist Polen nicht mehr dazu bereit, Flüchtlinge aufzunehmen. Dies kündigt der designierte Europaminister Konrad Szymanski auf einer rechtspopulistischen Internetseite an.
16:36 |

Das Testspiel Frankreich gegen England am kommenden Dienstag im Londoner Wembley-Stadion soll trotz der Terrorattacken von Paris ausgetragen werden. Das berichtet die Sportzeitung L'Équipe auf ihrer Internetseite mit Berufung auf den Französischen Fussballverband FFF.
16:08 |

Agenturmeldungen zufolge hat die Staatsanwaltschaft von Paris ihre Krisenzelle aktiviert. Damit kann sie alle Staatsanwälte mobilisieren. In den ersten Stunden nach den Angriffen waren sämtliche 2000 Mitarbeiter der Kriminalpolizei im Einsatz.
16:04 |


15:48 |

Bundeskanzlerin Merkel und mehrere Minister tragen sich in Berlin in ein Kondolenzbuch der französischen Botschaft ein.
15:44 |

Die sda meldet, dass die Pariser Spitäler nach der Terrorwelle 300 Menschen versorgt haben. 80 Opfer seien als akute Notfälle behandelt worden, teilte die Spitalverwaltung am Samstag mit. Bis zum frühen Nachmittag hätten 53 Menschen die Spitäler bereits wieder verlassen können. Die Mehrheit der Betroffenen stehe unter Schock und litt unter Traumata, die eine längerfristige Versorgung nötig machen könnten.
15:05 |

Bild.de berichtet, dass es sich laut französischen Behörden bei einem der erschossenen Täter um einen Franzosen gehandelt zu haben. Frankreichs Geheimdienst soll den Mann bereits im Visier gehabt haben, meldet "EuroNews".
14:46 |

Die Queen drückt französischer Bevölkerung Beileid aus.
14:45 |


14:22 |

Nahe einem der Attentäter ist nach Angaben aus Polizeikreisen ein syrischer Pass gefunden worden. Der Pass sei in der Nähe der Leiche eines der Angreifer entdeckt worden, sagte ein Polizeivertreter am Samstag. Laut Polizeikreisen gehen die Ermittler zusammen mit ausländischen Geheimdiensten derzeit einer "syrischen Spur" nach.
14:06 |

Zwei Attentäter sollen identifiziert sein. Das meldet der französische Radiosender "Europe 1". Der eine soll ein Franzose sein, der andere ein Syrer. Unter den toten Angreifern soll sich ausserdem eine Frau befinden.
13:57 |

Am Montagmittag wird es in Frankreich eine Schweigeminute geben.


13:51 |

13:48 |

Es war wohl Fehlalarm:

13:40 |

In Bagnolet soll es erneut Explosionen und Schüsse gegeben haben.


13:37 |

Nach den Anschlägen in Paris haben Regierungen weltweit ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft. In London kündigte die Polizei erhöhte Präsenz im West End an. In Grossbritannien gilt die zweithöchste Sicherheitsstufe, das heisst, ein Anschlag wird für sehr wahrscheinlich gehalten.
In New York, Boston, Washington und in anderen US-Städten postierten sich Spezialeinheiten zur Terrorabwehr bei Sehenswürdigkeiten.
Russland kündigte Massnahmen zur Sicherung der Verkehrswege an.
13:28 |

Hier die Helpline des Bundes:


13:21 |

Ausserdem werden die Grenzkontrollen intensiviert und die Polizeikontrollen, etwa an grösseren Bahnhöfen, verstärkt.
13:19 |

Stefan Blättler, Präsident der kantonalen Polizeikommandanten der Schweiz, sagt, dass französische Niederlassungen in der Schweiz stärker geschützt werden.
13:15 |

Die Sicherheitslage in der Schweiz sei erhöht, sagte Sommaruga.
13:14 |

Simonetta Sommaruga hält derzeit eine Medienkonferenz ab. Im Moment gebe es keine Hinweise auf Schweizer Opfer.
13:01 |

Die Blutspendezentren im Grossraum Paris sehen sich nach den tödlichen Angriffen einem enormen Andrang von Spendewilligen gegenüber. 19 Zentren hätten am Samstagmorgen geöffnet und alle seien "überlaufen durch den Zustrom an Parisern und Touristen, die spontan gekommen sind, um Blut zu spenden", so ein Verantwortlicher vom französischen Blutspendedienst EFS.
12:57 |

Ungeachtet der Ereignisse in Paris tagt in Österreich derzeit die Syrienkonferenz. Die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini sagte vor dem Hintergrund der Anschläge in Frankreich, das Zusammenkommen habe nun eine “andere Bedeutung”. Dies sei ein “trauriger Tag”. Die Länder, die in Wien am Tisch sässen, hätten fast alle in den vergangenen Wochen “denselben Schmerz, denselben Terror” erfahren.
12:46 |

Es können nicht nur acht Terroristen gewesen sein. Das sagt der französische Journalist Jean Guisnel gegenüber France Info.


12:36 |

Die blutigen Spuren der letzten Nacht werden erst bei Tageslicht richtig sichtbar. Pressefotografen berichten von "roten" Fussabdrücken auf den Strassen von Paris. Bild: AP, Amr Nabil
12:14 |

Versammlungsverbot in Paris. Die Polizei hat ein öffentliches Versammlungsverbot in Paris verhängt.
11:56 |

Nach der Evakuierung des Nord Terminals am Londoner Flughafen Gatwick soll laut "Independent"ein Mann festgenommen worden sein. Er werde verdächtigt, eine Waffe in seiner Tasche zu haben.
11:55 |

Der IS bekennt sich gemäss der Nachrichtenagentur Reuters zu den Anschlägen in Paris.


11:50 |

Der Schweizer Sicherheitsexperte Kurt R. Spillmann spricht im Tages Anzeiger über die Anschläge in Paris: Wie es dazu kommen konnte, ob Frankreich in einem halben Jahr die EM durchführt, welche Gefahr nach den Anschlägen für die Schweiz besteht.
11:42 |

Hollandes Ansprache an sein Land:

11:40 |

Uns erreicht die Meldung, dass auf dem zweitgrössten Londoner Flughafen Gatwick derzeit ein Terminal evakuiert wird. Die Hintergründe sind momentan noch nicht klar. #gatwick_airport North Terminal evacuation pic.twitter.com/Qe2ecFR03h
11:37 |

Das Medieninteresse in Paris ist am Tag nach den Anschlägen enorm.Rund um Bataclan hat die Polizei weiträumig abgeriegelt. Internationale Medien sind versammelt. #Paris pic.twitter.com/aDne9hR99a
11:09 |

Der IS hat gemäss der Agentur Reuters ein Video veröffentlicht, in dem französische Muslime zu Anschlägen aufgerufen werden. Solange Frankreich weiter Luftangriffe auf ihre Kämpfer fliege, würde Frankreich nicht in Frieden leben, heisst es im Video.
11:04 |

Der IS stehe hinter den Anschlägen. Das sagte Präsident Hollande in seiner Ansprache. Es handle sich um einen Kriegsakt.
11:01 |

Frankreich ruft eine dreitägige Staatstrauer aus.


10:54 |

Die Welt zeigt sich Blau-Weiss-Rot:

10:48 |

Das Disneyland in Paris bleibt heute aus Solidarität mit den Opfern der Anschläge geschlossen. "Unsere Gedanken und Gebete gelten allen, die von diesen schrecklichen Ereignissen betroffen sind", heisst es.
10:40 |

Die Band, die gestern Abend während des Angriffs im Bataclan spielte, hat den Anschlag laut Medienberichten unbeschadet überstanden. Ein Blick auf die Agenda zeigt: Bereits am kommenden Mittwoch hätten die "Eagles of Death Metal" einen Auftritt in Zürich. Ob das Konzert im "Komplex 457" aber wirklich stattfinden wird, ist derzeit äusserst fraglich.
10:26 |

Dramatische Bilder erreichen uns von der Flucht einiger Geiseln aus einem Hinterausgang der Bataclan-Konzerthalle. Während sie aus dem Ausgang stürmen und um ihr Leben rennen, während im Hintergrund geschossen wird.
10:25 |

Die Staatsanwaltschaft gibt Zahlen bekannt: Nach ihren Angaben starben bei den Anschlägen 128 Menschen; die meisten beim Rockkonzert. 99 Menschen befänden sich derzeit noch in einem kritischen Zustand. Etwa 250 wurden verletzt.
10:18 |

Fahnder der Polizei haben bei Rosenheim in Deutschland bereits am Donnerstag einen Mann aus Montenegro festgenommen, wie br.de schreibt. Er soll zum Kreis der Attentäter von Paris gehören. In seinem Auto entdeckten die Fahnder Pistolen, Revolver, Munition, Maschinenpistolen und einige Kilos Sprengstoff. Der Mann soll sich auf dem Weg nach Paris befunden haben. Bestätigt ist aber noch nichts.
10:14 |

Die deutschen Fussballer haben es unterdessen in die Heimat geschafft... Nach der ganzen Nacht im Stadion ist #DieMannschaft sicher in FFM gelandet. Unsere Gedanken sind bei den Opfern & Angehörigen in Paris.
10:09 |

Hier nochmals ein kurzes Video zu einem der Schusswechsel gestern Abend in Paris. Terrifying: Paris gunmen firing at French civilians. Just now. #ParisAttacks pic.twitter.com/sTWhi3Pwvc
10:08 |

Das französische Innenministerium bittet um Hinweise von Zeugen. Es hat eine Seite eingerichtet, damit Tote identifiziert, Vermisste gemeldet und mögliche weitere Attentate verhindert werden können.

09:57 |

Paris steht heute still. Viele Einrichtungen bleiben geschlossen, etwa Museen, Bibliotheken, Sporthallen und Schwimmbäder. Die Stadt informiert auf ihrer Website.
09:38 |

Viel Glück im Unglück hatte Augenzeuge Silvestre gestern Abend vor dem Stade de France. Er sagt: "Mein Handy hat mir das Leben gerettet!" Das Smartphone hat nämlich ein Projektil entscheidend abgebremst, sodass Silvestre beim Anschlag nur leicht verletzt wurde.
09:30 |

Die deutsche Nationalmannschaft hat die Nacht nicht im Hotel, sondern im Stadion verbracht. Jetzt befindet sie sich auf dem Rückflug nach Frankfurt. Die Sondermaschine, die extra aus Frankfurt gekommen war, startete kurz nach neun Uhr. Das Flugzeug stand am Flughafen Charles de Gaulle auf einer Aussenposition weit weg vom Terminal. Polizeiwagen und zwei Beamte mit Maschinengewehren waren neben der Maschine postiert.
Ursprünglich wollte die Nationalelf erst am Sonntag zurückfliegen; nach Hannover.
09:19 |

Gesammelte Reaktionen von Politikern aus aller Welt.


09:03 |

Vor der französischen Botschaft in Washington legen die Menschen Blumen nieder.


08:59 |

ARD-Korrespondent Mathias Werth sagt, die Stadt sei heute wie ausgewechselt, ganz anders als an jedem anderen Morgen. Ausserdem hat er von Augenzeugen vernommen, dass die Attentäter sehr jung gewesen sein sollen.


08:53 |

In Berlin hat die Polizei die französische Botschaft abgesperrt und die Präsenz in der Stadt erhöht.

http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2015/11/nach-anschlag-paris.html
08:45 |


08:35 |

Der Metro-Verkehr in Paris ist weiterhin gestört. Einige Stationen sind geschlossen.


08:19 |

Der Terrorexperte Claude Moniquet spricht gegenüber dem Radiosender France Info von Krieg.

Claude Moniquet, spécialiste des questions de sécurité et de défense : "On est en guerre"
08:15 |

Das Bildungsministerium teilt über die sozialen Medien mit, dass in Frankreich alle Schulreisen für das Wochenende abgesagt werden. Ausserdem würden die schulischen und universitären Einrichtungen in der Region Île-de-France geschlossen bleiben.
08:07 |

Auf Twitter und Facebook suchen Angehörige nach Lebenszeichen ihrer Liebsten. Auf Facebook können sich Personen, die derzeit in Paris sind, als "in Sicherheit" markieren. Unter dem Hashtag #PorteOuverte (offene Türen) gibt es auf Twitter eine Welle der Solidarität für Menschen, die wegen der Anschläge nicht nach Hause konnten oder kein Dach über dem Kopf hatten. Viele Pariser boten Unbekannten spontan ihre Wohnung an.

If you are in Paris and looking for somewhere to go use #PorteOuverte for somewhere safe to stay. Share this message pic.twitter.com/NatRH017fq
07:39 |

Die deutsche Mannschaft brach erst am frühen Samstagmorgen vom Stadion in Saint-Denis aus Richtung Flughafen Charles de Gaulle auf. Begleitet wurde die Mannschaft von einer Polizeieskorte mit Blaulicht. Die Maschine nach Frankfurt/Main soll am Vormittag starten.

Ursprünglich war der Rückflug für Sonntag, 12.00 Uhr, geplant gewesen, mit dem Ankunftsort Hannover.
Nachdem Paris am Freitagabend aber von einer beispiellosen Terrorserie erschüttert worden war, änderte die deutsche Delegation ihre Planungen.
07:30 |

Im kanadischen Montreal haben sich am späten Freitagabend (Ortszeit) etwa 500 Menschen zu einer spontanen Solidaritätskundgebung für die Anschlagsopfer zusammengefunden.

"Wir weichen nicht zurück, wir verteidigen unsere Werte", rief die französische Generalkonsulin Catherine Feuillet der Menschenmenge. "Niemals werden wir uns erpressen lassen", betonte der Bürgermeister von Montreal, Denis Coderre.
07:29 |

Nach den Terroranschlägen von Paris hat Oliver Bierhoff eine vorzeitige Abreise der deutschen Fussball-Nationalmannschaft angedeutet. "Wir müssen schauen, wie wir weiter vorgehen. Das Wohlbefinden in der Stadt ist nach dem heutigen Tag nicht besonders gross“, sagte der deutsche Team-Manager gegüber dem ARD-Hörfunk.
07:26 |

Die Rockband U2 hat sich entsetzt über die Anschläge in Paris gezeigt und ein für Samstag geplantes Konzert in der französischen Hauptstadt kurzfristig abgesagt. Geschockt und fassungslos hätten sie die Ereignisse vom Freitagabend verfolgt, teilten die Mitglieder rund um Star-Sänger Bono mit. Sie seien erschüttert über die Tötungen beim Auftritt der Eagles of Death Metal.
06:52 |

Die Franzosen erfahren von der Weltgemeinschaft Solidarität durch symbolische Gesten. In New York leuchtet das "One World Trade Center" (Bild) in den französischen Nationalfarben. In London wurde derweil das Wembley-Stadion eingefärbt. New York boosts security after #ParisAttacks https://t.co/LusnzO8xP1 pic.twitter.com/gEHUk9pcIK
06:49 |

Hier Bilder von der Erstürmung des "Bataclan"-Theaters durch Sondereinsatzkräfte. This is footage of the #Bataclan siege #ParisAttacks https://t.co/0BfSOzgkRv
06:46 |

Auf den internationalen Flugverkehr haben die Anschläge derzeit keinen Einfluss - der Flughafen "Charles de Gaulle" bleibt offen. Einzig American Airlines verzichtet momentan auf Flüge nach und von Paris.Our thoughts and prayers are with the City of Paris and the people of France #PrayforParis
06:43 |

Sechs Orte in Paris waren letzte Nacht Schauplatz der tragischen Ereignisse. Hier eine Übersicht über die verschiedenen Tatorte.
06:35 |

Nach der Anschlagsserie in Paris hat US-Präsident Barack Obama dem französischen Präsidenten François Hollande kondoliert. Wie das Weisse Haus in der Nacht zu Samstag nach einem Telefonat der beiden Politiker mitteilte, sicherte Obama dem französischen Volk die "unerschütterliche und standhafte" Unterstützung der Vereinigten Staaten zu. Readout of President Obama's Call with President Hollande of France: pic.twitter.com/6tn4vXX39e
06:31 |

Frankreichs Nationalspieler Antoine Griezman hat nach dem Ende der Partie gegen Deutschland um das Leben seiner Schwester gebangt. Sie gehörte nach Angaben des 24-Jährigen zu den Besuchern der Konzerthalle. "Gott sei Dank hat meine Schwester aus dem Bataclan rauskommen können", schrieb Griezman in der Nacht auf Samstag bei Twitter.Grâce à Dieu ma soeur a pu sortir du Bataclan. Toutes mes prières vont aux victimes et leurs familles. #ViveLaFrance
06:01 |

Wie geht es den Mitgliedern der amerikanischen Band "Eagles of Death Metal", die spielte, als die Konzerthalle angegriffen wurde? Eine offizielle Bestätigung, dass die Musiker den Anschlag überlebt haben, fehlt auf den den offiziellen Kanälen der Band (Facebook, Twitter) derzeit noch. Dennoch zitieren Fans entsprechende Online-Beiträge, die berichten, dass alle Mitglieder wohlauf seien. So sieht das bislang letzte (offizielle) "Lebenszeichen" aus:

Wie geht es den Mitgliedern der amerikanischen Band "Eagles of Death Metal", die spielte, als die Konzerthalle angegriffen wurde. Eine offizielle Bestätigung, dass die Musiker den Anschlag überlebt haben, fehlt auf den den offiziellen Kanälen der Band (Facebook, Twitter) derzeit noch. Dennoch zitieren Fans entsprechende Online-Beiträge, die berichten, dass alle Mitglieder wohlauf seien.

05:49 |

Neben den rund 153 Todesopfern sind 200 weitere verletzt worden. 80 Menschen davon seien schwer verletzt worden, verlautete es am Samstagmorgen aus Ermittlerkreisen.
05:37 |

Drei Terroristen im Konzertsaal „Bataclan“ sollen beim Zugriff der Polizei Sprengstoffgürtel gezündet haben. Dies berichtetet die französische Zeitung "Le Figaro". Insgesamt habe es bei dem Konzert vier Angreifer gegeben, alle seien tot.
05:34 |

Laut Angaben der französischen Polizeibehörden kann davon ausgegangen werden, dass alle Attentäter getötet wurden. Die Nachrichtenagentur AFP meldet acht tote Terroristen.
05:32 |

Guten Morgen, hiermit nehmen wir die Berichterstattung über die Geschehnisse wieder auf. Die Anzahl der Opfer ist über Nacht auf 153 gestiegen - laut "CNN" starben alleine 112 Personen in der Konzerthalle Bataclan.
02:37 |

FM1Today beendet die Berichterstattung über das Attentat in Paris für den Moment. Zusammenfassung: Bei fast zeitgleichen Anschlägen an sieben Orten in Paris sind am Freitagabend mehr als hundert Menschen getötet worden. Rund hundert Tote gab es allein bei einer Geiselnahme in einer Konzerthalle im Nordosten der französischen Hauptstadt.
02:19 |


02:13 |

Die französische Nachrichtenagentur AFP meldet unter Berufung auf die Ermittler, dass mindestens vier Terroristen getötet worden seien.
02:11 |

Frankreich hat nach den Attacken in Paris mit mindestens 120 Toten 1500 zusätzliche Soldaten mobilisiert.
01:47 |

Frankreichs Staatspräsident François Hollande wird wegen der Anschlagsserie in Paris nicht am G20-Gipfel wichtiger Industrie- und Schwellenländer teilnehmen.
01:35 |

Der Radiosender France-Info meldet, dass mehrere Terroristen noch auf der Flucht sind.
01:28 |

Eine Korrespondentin der ARD spricht sichtlich ergriffen von kriegsähnlichen Zuständen. Es werden keine guten Zeiten auf Paris und Frankreich zukommen.
01:21 |

Etwa 1500 Personen sollen am Heavy-Metal-Konzert gewesen sein.
01:19 |

Die Polizei sprach von einem Gemetzel. Noch immer sollen Dutzende Tote im Gebäude liegen.
01:18 |

Aus Ermittlerkreisen hiess es, die Attentäter hätten mehrere Sprengsätze auf die Geiseln geworfen.
01:16 |

20 Minuten berichtet, in der Konzerthalle sollen etwa hundert Menschen gestorben sein.
01:14 |

Der Korrespondent der ARD redet von etwa zwei Dutzend Personen, die vor dem Konzertsaal auf Bahren liegen. Mehrere Krankenwagen seien schon abgefahren.
01:12 |

Bei der Stürmung durch die Polizei sollen zwei Attentäter erschossen worden sein. Ebenfalls gestorben seien dutzende Geiseln.
01:10 |

Wie eine n-tv-Korrespondentin berichtet, soll die Geiselnahme in der Konzerthalle beendet worden sein.
00:59 |

Ein Augenzeuge hat der Nachrichtenagentur AFP berichtet, die Angreifer sollen "Allah Akbar" und "Das ist für Syrien" geschrien haben.
00:56 |

Der Taxidienst Uber warnt seine Kunden.
00:49 |

Die Taxifahrer von Paris bringen anscheinend Leute gratis nach Hause.
00:45 |

Schweres Militär auf den Pariser Strassen.
00:44 |


00:43 |

Die Deutsche Nationalmannschaft befindet sich laut ARD noch immer im Stadion.
00:42 |

Geflohene Geiseln aus dem "Bataclan"-Theater berichten laut n-tv, die Terroristen hätten eine Geisel nach der anderen exekutiert, nachgeladen und wieder geschossen.
00:40 |

Die ARD meldet, dass es an sieben verschiedenen Punkten zu Anschlägen gekommen sein soll.
00:32 |

Gestützt auf einen Augenzeugenbericht berichtet n-tv, die Terroristen im Pariser Konzertsaal hätten etwa zehn Minuten mit Kalaschnikows um sich geschossen. Ein Radioreporter, der zufällig im "Bataclan" war, erzählte dem US-Sender CNN, die Männer seien schwarz gekleidet gewesen und hätten wahllos in die Menge geschossen. Am Ausgang habe er mindestens 20 Leichen und zahlreiche Verletzte gesehen.
00:29 |

Hier wendet sich François Hollande an sein Volk.
00:26 |

Die Konzerthalle Bataclan liegt nur etwa 200 Meter von der früheren Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" entfernt, die Islamisten im Januar angegriffen und dabei und bei ihrer Flucht zwölf Menschen getötet hatten.
00:22 |


00:22 |

Hier eine grafische Übersicht der Attacken.
00:21 |

Wie das deutsche Portal n-tv berichtet, beginnen Sicherheitskräfte damit, die Konzerthalle zu stürmen.
00:19 |

Die Opferzahl beträgt nun laut Medienagenturen 39, rund 50 Verletzte schweben in Lebensgefahr.
00:17 |

Wer hinter der Geiselnahme steckte, und ob es einen Zusammenhang zwischen der Geiselnahme, den Schiessereien und den Explosionen nahe des Stadions gab, war zunächst unklar. US-Sicherheitskreisen zufolge handelte es sich um koordinierte Taten.
00:12 |

Medien berichten gestützt auf Polizeiberichte von mindestens 35 Toten.
00:09 |


00:03 |

Auf der YouTube ist ein Video aufgetaucht von der Explosion aufgetaucht.
23:59 |

Der Fernsehsender BBC berichtet, dass der französische Staatspräsident Fraçois Hollande den Notstand ausruft und die französischen Grenzen schliessen will.
23:58 |

Die Pariser Bürgermeisterin fordert die Einwohner der Stadt auf, zuhause zu bleiben.
23:54 |

Verschiedene andere Regierungschefs sprechen Frankreich ihr Mitgefühlt aus. Die Schweizer Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga meldete sich auf Twitter zu Wort.
23:52 |

Frankreich sei ein enger Verbündeter der USA. Wer sich mit Frankreich anlege, lege sich auch mit den USA an, sagt Obama. Die Pressekonferenz ist beendet.
23:49 |

Präsident Obama wendet sich im Weissen Haus an die Medien.
23:47 |


23:37 |

Die Geiselnahme soll sich im Konzertsaal Bataclan ereignet haben. Die Zahl der bei der Gewaltwelle getöteten Menschen liege zwischen 35 und 40, sagte der Polizist. Es soll sich um die tödlichste Gewalt in Frankreich seit Jahrzehnten handeln.
23:33 |

Medienberichten zufolge sind in der Konzerthalle 100 Geiseln genommen worden und die Zahl der Toten soll auf 35 gestiegen sein.
23:27 |

Geiselnahme in Paris mit 60 Personen an einem Death Metal-Konzert soll andauern.

(red)


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