«Eine Persönlichkeit, die uns imponiert»

Peter Zeidler will mit dem FCSG attraktiven Fussball spielen.
Peter Zeidler will mit dem FCSG attraktiven Fussball spielen. © Keystone/Gian Ehrenzeller
Peter Zeidler ist der neue Trainer des FCSG. Das wurde heute Dienstag offiziell bestätigt. Ausserdem wurde bekannt, dass Youngster Jasper van der Werff den Verein verlässt und sich RB Salzburg anschliesst. Sigurjónsson hingegen soll bleiben.

Bis jetzt war Zeidler als Cheftrainer bei Sochaux in der zweithöchsten französischen Liga engagiert, muss dort aber trotz eines bis 2019 laufenden Vertrages wegen eines Besitzerwechsels Abschied nehmen. In der letzten Saison stand er, vor seinem Abstecher nach Frankreich, beim FC Sion unter Vertrag. Obwohl die Walliser den 3. Tabellenrang belegten und sich für den Cupfinal gegen Basel qualifiziert hatten, wurde Zeidler nach einer mässigen Rückrunde sechs Wochen vor dem Saisonende entlassen.

Passend zur «neuen» FCSG-Mentalität

«Zeidler ist eine Persönlichkeit, die uns imponiert», sagt Matthias Hüppi. Es gehe darum, eine Einheit zu bilden, zusammen mit der ganzen Mannschaft, aber auch allen zusätzlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. «Wir haben einen Cheftrainer gesucht, der diesem Anforderungsprofil entspricht. Das ist bei Peter Zeidler definitiv der Fall.»

Auch FCSG-Sportchef Alain Sutter ist überglücklich mit der Wahl. «Ich freue mich sehr, dass du da bist, Peter. Du bist mein absoluter Wunschkandidat», sagt er.

Die Medienkonferenz zum Nachschauen:

Zeidler: «Zuschauer motivieren mich»

Und natürlich ist auch Peter Zeidler Vorfreude für seine neuen Aufgabe gross. «Ich freue mich sehr, dass ich hier sein darf. Die Wellenlänge ist ganz wichtig für die Zusammenarbeit», sagt er. Bekanntlich ist die Schweizer Liga kein Neuland für den 55-jährigen Deutschen. «Ich kenne den Schweizer Fussball vom FC Sion. Beim FC St.Gallen haben die Fans eine grosse Bedeutung. Es kommen viele Zuschauer, das motiviert mich.»

Zeidler erhielt in den letzten Wochen mehrere Anfragen von grossen Clubs. Unter anderem wurde er als Assistenztrainer für Thomas Tuchel bei Paris-St.Germain gehandelt. Eine ziemliche Nummer im Vergleich zum kleinen FCSG. Doch Zeidler stellt klar: «Ich bin sehr stolz, Cheftrainer vom FC St.Gallen zu werden.»

Zeidler wird erst in der neuer Saison auf dem Trainingsplatz stehen. Er hat einen Dreijahresvertrag mit dem FC St.Gallen unterschrieben.

Jasper van der Werff wechselt zu Salzburg

Noch eine andere Personalie verkündete der FCSG am Dienstag: Der Youngster Jasper van der Werff wechselt zu RB Salzburg. «Wir haben alles abgewogen. Zuoberst steht der Spieler mit seinem Wunsch nach Veränderung», sagt Hüppi. Das Angebot habe ihn zwar erstaunt, da der Spieler noch nicht häufig auf dem Spielfeld zu sehen war.

«Salzburg beobachtete ihn genau und wollte ihn unbedingt. Die Transfersumme war absolut in Ordnung. Deshalb war für uns klar, dass wir ihm keine Steine in den Weg legen», sagt Hüppi. Sportchef Sutter ergänzt: «Er hat unglaubliches Potenzial. Salzburg wird ihm ermöglichen, sich weiterzuentwickeln.»

OFFIZIELLE TRANSFERNEWS ⚽ | Der 19-jährige Innenverteidiger Jasper van der Werff kommt vom FC St.Gallen 1879 nach…

Gepostet von FC Red Bull Salzburg am Dienstag, 15. Mai 2018

Keine Vertragsverlängerung für Haggui

Zudem wird Karim Hagguis Vertrag nicht verlängert. «Karim ist unglaublich wichtig, ein super Profi und ein Vorbild», sagt Sutter. «Für uns war wichtig, dass wir die Zusammenarbeit sauber beenden. Am Samstag wird er gebührend verabschiedet.» Zur weiteren Kaderplanung haben sich die Herren Hüppi und Sutter nicht weiter geäussert. Man wolle nun Peter Zeidler miteinbeziehen. Nur eines liess sich Hüppi entlocken: «Wir setzen alles daran, den von GC ausgeliehenen Rúnar Sigurjónsson bei uns zu halten.

Am Samstag spielt der FCSG sein letztes Spiel dieser Saison gegen Lausanne. Der FCSG braucht mindestens einen Punkt um sich den fünften Tabellenplatz zu sichern. Dieser würde dem FCSG ermöglichen die Qualifikation für die Europa League zu spielen. Anpfiff ist um 19 Uhr im Kybunpark.

Der FC St.Gallen wird im Sommer ein Testspiel gegen einen Premier-League-Klub bestreiten. Im Rahmen der Medienkonferenz gab der FCSG bekannt am 14. Juli 2018 im Kybunpark gegen Brighton zu spielen.

Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen:

Neuer Trainer beim FCSG
11:21 | rr

Mir ist es auch wichtig, dass wir hier die Zusammenarbeit sauber beenden. Deshalb: Tschüss und bis zum nächsten Ticker!

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11:17 | rr

Sutter: «Für uns war wichtig, dass wir die Zusammenarbeit sauber beenden. Am Samstag wird er gebührend verabschiedet.»
11:17 | rr

Sutter: «Karim ist unglaublich wichtig, ein super Profi und ein Vorbild.»
11:16 | rr

Sutter äussert sich noch zu Haggui: Der Vertrag wird nicht verlängert
11:16 | rr

Und jetzt ein kleiner persönlicher Einschub meinerseits: Brighton kommt nach St.Gallen! Für ein Testspiel! In den Kybunpark! Am 14. Juli! (Grüsse von dieser Stelle an R.S. vom Senf-Kollektiv)

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11:15 | rr

Ausserdem werden die Espen in verschiedenen Orten der Ostschweiz Trainings durchführen. Auch das Trainingslager und die Testspiele sollen in der Gegend stattfinden
11:14 | rr

Rund um das letzte Spiel werde es ein Fest geben. Hüppi: «Sollen alle früher kommen und später gehen. Es gibt Musik, Trinken und Essen.»
11:13 | rr

Zuerst gibt es nochmals ein grosses Lob an die Fans
11:13 | rr

Deshalb spricht der FCSG-Präsident jetzt auch über den letzten Match gegen Lausanne.
11:13 | rr

Hüppi: «Wir wollen aber natürlich den 5. Platz.»
11:12 | rr

Die Tabelle habe nun keinen Einfluss mehr auf die Kaderplanung.
11:12 | rr

Hüppi: «Mit dem Trainer schauen wir jetzt auch jene Spieler an, deren Verträge auslaufen. Es ist kein Geheimnis, dass wir uns zum Beispiel um Rúnar Sigurjónsson bemühen.»
11:10 | rr

Es wird keinen Spielertausch mit Salzburg. Sutter: «Wir geben ihn ab, sie nehmen in auf und that's it.»
11:10 | rr

Van der Werff hat bis 2022 unterschrieben, er hätte in St.Gallen noch einen Vertrag über ein Jahr gehabt
11:09 | rr

Sutter: «Klar hätten wir ihn sportlich gerne hier gehalten.»
11:09 | rr

Sutter: «Das Geld tut uns gut, ausserdem hat es auch Signalwirkung: Der Weg über Future Champs Ostschweiz führt auch ins Ausland.»
11:08 | rr

Sutter: «Die Türen beim FC St.Gallen sind für van der Werff aber immer offen.»
11:07 | rr

Sutter: «Als ich ihn erstmals sah, habe ich nach nur zehn Minuten gefragt, wieso ein solcher Spieler nicht regelmässig in der ersten Mannschaft spiele. Deshalb kam das Angebot nicht überraschend.»
11:06 | rr

Sutter: «Die Lösung passt für alle Beteiligten.»
11:05 | rr

Auch weil Salzburg einen guten Ruf in der Ausbildung habe, habe man dem Transfer zugestimmt. Ausserdem sei die Transfersumme nicht schlecht gewesen - mit späteren «Möglichkeiten» für den FC St.Gallen

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11:04 | rr

Salzburg wollte ihn aber offenbar «unbedingt». Hüppi: «Nicht nur als Ergänzungsspieler.»
11:03 | rr

Hüppi: «Wir haben auch gestaunt, dass ein Angebot für einen Spieler nach nur so wenigen Spielen kam.»
11:02 | rr

Hüppi: «Zuoberst steht der Wunsch des Spielers nach Veränderung.»
11:02 | rr

Hüppi: «Es war sein Entscheid und wir stellen niemandem Steine in den Weg.»
11:02 | rr

Gemunkelt wurde es ja schon lange
11:01 | rr

Jasper van der Werff wechselt zu Salzburg
11:01 | rr

Jetzt gibt es nochmals einige Personalien
11:01 | rr

Sutter wird zu den Niederlagen befragt: «Ich konnte viele Erkenntnisse gewinnen. Aber die werde ich nicht in er Öffentlichkeit breit schlagen.»
11:00 | rr

Zeidler: «Wir sind sehr ehrgeizig. Der Club hat es verdient. Aber der Begriff Top-5 gefällt mir.»
10:59 | rr

Zeidler: «Klar haben wir hohe Ziele. Aber ich bin mir sicher, dass die Welt nicht untergeht, wenn wir nach ein paar Spielen plötzlich auf dem 8. Platz sind.»
10:57 | rr

«Es wäre blöd, wenn wir keine hohen Ziele hätten. Aber wir haben gesehen, wie schnell es gehen kann.»
10:56 | rr

Hüppi: «Grosse Ziele muss man im Leben haben. Aufgrund der Rahmenbedingungen müssen wir den Anspruch haben, in den Top-5 der Liga zu sein.»
10:56 | rr

Alle lachen ein bisschen.
10:55 | rr

Die wichtige Frage: «Jetzt steht doch die Crew. Greifen wir jetzt nächste Saison an?»
10:55 | rr

Sutter: «Peter hat das Feuer und die Leidenschaft. Er gibt das allen weiter, die mit ihm in Berührung kommen.»

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10:54 | rr

Jetzt spricht auch Sutter über «aktiven Fussball, Leidenschaft, Feuer»
10:53 | rr

Zu den Gerüchten mit Tuchel meint Zeidler: «Er ist einer der besten Trainer und Paris Saint-Germain ist mein Lieblingsclub.»
10:52 | rr

Zeidler habe schon früher ein paar Anfragen von verschiedenen Clubs bekommen. Er habe jedoch die Saison mit Sochaux fertig machen wollen
10:52 | rr

Aber zugegeben: Die Ideen und Ausführungen Hüppis sind sehr schön

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10:50 | rr

Ich würde jetzt wirklich gerne ein paar neue Zitate, Antworten und so schreiben. Aber Hüppi erklärt einmal mehr die Grundidee des «neuen FC St.Gallen».
10:49 | rr

Jetzt die Frage, ob die Vertragsdauer an Bedingungen geknüpft sei. Hüppi: «Wir haben Vorstellungen und Überzeugungen. Dazu gehört ein langfristiger Vertrag mit einem Trainer, der hundertprozentig zum FCSG passt.»
10:48 | rr

Zu Namen sagt er aber noch gar nix
10:47 | rr

Jetzt konkret: Zeidler habe schon mit Sutter besprochen, welche Spieler er noch haben wolle
10:47 | rr

Schönes Zitat: «Wir wissen alle, dass Spieler sehr wichtig sind.»
10:46 | rr

Aber ja, er erwähnt die «Hoffenheim-Schule» und Salzburg. Nicht gerade die ersten Fussball-Stationen, die ein Fan mit Herzblut, Leidenschaft und Tradition verbindet...
10:45 | rr

Auch jetzt wieder: «Ich will keine grossen Sprüche zum System machen.»
10:44 | rr

Bisher sind die Antworten etwa so konkret:


10:43 | rr

Zeidler wird gefragt, wie lange er hier bleiben werde (ja, er hat schon viele Wechsel hinter sich). Er hoffe, dass es lange sei. Immerhin hat er einen Dreijahresvertrag.
10:42 | rr

Jetzt wird er zu Stärken und Schwächen des FCSG befragt. Er weicht ein bisschen aus. Schweizer Liga sei halt ausgeglichen. Gutes Niveau. Aber er sei zuversichtlich.
10:41 | rr

Er wird zum Co-Trainer befragt, der ihm gestellt wird. Zeidler: «Ich bin zuversichtlich, dass wir gut zusammenarbeiten.»
10:40 | rr

Er wird gefragt, ob er gegen Lausanne schon auf der Bank sitzen werde. Zeidler: «Auf der Tribüne.»
10:39 | rr

Er betont auch die Bedeutung des Fussballs für die FCSG-Fans. Halt so die üblichen Floskeln. Man stelle sich mal vor, dass ein Trainer sagen würde: «Mir doch egal, ob hier Fans sind.» Na also.
10:39 | rr

Zeidler: «Ich freue mich, wieder in der Schweiz zu sein.»
10:38 | rr

Zeidler: «Wir sind auf der gleichen Wellenlänge. Ich kenne den Schweizer Fussball. Durfte auch schon mal hier spielen. Damals habe ich mit dem FC Sion verloren.»
10:37 | rr

Jetzt gibt's schon die Fragerunde
10:37 | rr

Zeidler: «Ich freue mich, dass ich hier sein darf.»
10:37 | rr

Hüppi bedankt sich nochmals «bei jenen, die jetzt heute nicht hier sitzen».
10:36 | rr

Hüppi erklärt nochmals das Auswahlverfahren
10:35 | rr

Sutter: «Für mich war er der absolute Wunschkandidat.»
10:35 | rr

Sutter spricht jetzt Schweizerdeutsch: «Herzlich willkommen, Peter!»
10:34 | rr

Zurück zu Hüppi: «Wir sind glücklich, dass wir den FCSG Schritt für Schritt dorthin bringen, wo wir hin wollen: In die Herzen der Ostschweizer.»
10:34 | rr

Viel eher der Einbruch in der Meisterschaft bei Sion der Entlassungsgrund. Vor der Winterpause trafen die Walliser 2,8 Mal pro Spiel, nach der Winterpause waren es noch 1,1 Tore pro Spiel. Der Gegner hatte das Zeidler-System durchschaut.
10:33 | rr

Kleiner Einschub unsererseits: Die neue Führung um Matthias Hüppi und Alain Sutter fordern seit Amtsantritt «attraktiven Fussball». Witzigerweise war die offizielle Begründung der Entlassung Zeidlers bei Sion unter anderem die «manglende spielerische Attraktivität der Mannschaft». Aber eben: Papier ist geduldig. Auch bei offiziellen Mitteilungen.
10:33 | rr

Hüppi: «Wir sind auf der Suche ans Ziel gelangt. Und haben eine Wunschlösung gefunden.»
10:32 | rr

Offenbar seien aber die Verhandlungen länger gegangen. Insbesondere mit Sochaux
10:32 | rr

Hüppi: «Ihr wusstet es ja eh schon.»
10:32 | rr

Matthias Hüppi spricht Hochdeutsch. Auch wenn Zeidler Schweizerdeutsch versteht
10:31 | rr

Überraschung!
10:30 | rr

So: Jetzt sind auch Mediensprecher Daniel Last, Präsident Matthias Hüppi, Sportchef Alain Sutter und PETER ZEIDLER hier
10:30 | rr

Einen blöden Spruch mit Bällen (höhöhö) verkneifen wir uns
10:30 | rr

...und Fitness wäre ja auch nicht sooo übel
10:27 | rr

Wir hoffen natürlich, dass Zeidler der Influencer des FCSG in der Kabine wird
10:25 | rr

Hier schon mal ein Fun Fact zu Zeidler: Er ist nicht verwandt mit Fitnessmodel und Influencerin Anja Zeidler
10:21 | rr

Später trainierte er auch RB Salzburg, den FC Sion und zuletzt Sochaux. Er führte den Verein aus der zweiten französischen Liga in der aktuellen Saison auf den 10. Tabellenrang.
10:21 | rr

Zeidler hat unter Ralf Rangnick als Co-Trainer bei verschiedenen Vereinen in Deutschland Erfahrungen gesammelt, unter anderem beim TSG Hoffenheim.
09:41 | rr

So sicher wie der FCSG die letzten sechs Spiele verloren hat, wird Peter Zeidler dieser neue Trainer sein. Der 55-jährige Deutsche soll einen Vertrag über drei Jahre unterschrieben haben.
09:39 | rr

Herzlich willkommen zu unserem Ticker. Der FC St.Gallen will heute zur «Trainerpersonalie und der Kaderplanung für die kommende Saison» informieren.


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