Zehntausende Menschen fliehen vor Waldbrand im Süden Kaliforniens

Eine anhaltende Hitzewelle verschärft die Situation im dürregeplagten Kalifornien.
Eine anhaltende Hitzewelle verschärft die Situation im dürregeplagten Kalifornien. © KEYSTONE/AP The Sun/WILL LESTER
Tausende Feuerwehrleute haben in Kalifornien gegen mehrere grosse Buschbrände angekämpft. Ein Waldbrand trieb mehr als 82’000 Menschen in die Flucht.

Rund 34’500 Häuser sind durch die sich rasch ausbreitenden Flammen bedroht, wie die Behörden des US-Bundesstaates am Dienstag (Ortszeit) mitteilten. Nach Angaben der Behörden wurden bereits 3600 Hektar Land zerstört. Dies entspricht knapp der Fläche des Kantons Basel-Stadt.

Gouverneur Jerry Brown rief den Notstand für das etwa hundert Kilometer östlich von Los Angeles gelegene County San Bernadino aus. Auf diese Weise sollten rasch Hilfsmittel und Gelder für die Brandbekämpfung mobilisiert werden.

Zwei Helfer zogen sich Verletzungen zu, als sie bei Löscharbeiten von Flammen eingeschlossen wurden, wie die zuständige Behörde mitteilte. Mehr als 700 Helfer waren im Bezirk im Einsatz.

Eine anhaltende Hitzewelle mit Temperaturen um 35 Grad Celsius verschärft die Lage in Südkalifornien. Im Norden des dürregeplagten Westküstenstaates machte die Feuerwehr Fortschritte bei der Eindämmung eines Brandes, der nahe der Ortschaft Clearlake 175 Gebäude zerstörte. Die Polizei hat dort einen 40-jährigen Mann wegen Verdachts auf Brandstiftung festgenommen.

(SDA)


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