Filmemacher Xavier Dolan mag keine lächelnden Helden

Regisseur Xavier Dolan auf der Pressekonferenz zu seinem Film "Juste la fin du monde" in Cannes. Der Protagonist des Films ist ein gebrochener Mann. Solche Figuren seien nun mal realer als lächelnde Helden, sagt Dolan.
Regisseur Xavier Dolan auf der Pressekonferenz zu seinem Film "Juste la fin du monde" in Cannes. Der Protagonist des Films ist ein gebrochener Mann. Solche Figuren seien nun mal realer als lächelnde Helden, sagt Dolan. © KEYSTONE/EPA/GUILLAUME HORCAJUELO
Der frankokanadische Filmemacher und Schauspieler Xavier Dolan interessiert sich für aggressive und traurige Figuren. Sie spiegelten die Wirklichkeit und den realen Menschen wider, sagt er. Er finde sie interessanter als die üblichen Helden, die lächeln.

Dolans Drama “Juste la fin du monde” läuft beim Filmfestival in Cannes im Hauptwettbewerb. Der Film mit Marion Cotillard und Vincent Cassel handelt von einem Schriftsteller, der nach mehr als zehn Jahren seine Familie besucht, um ihr zu sagen, dass er bald sterben wird.

(SDA)


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