Flugunfallermittler untersuchen Zwischenfall am EuroAirport

Auf der Start- und Landebahn des EuroAirports in Basel kamen sich zwei Flugzeuge zu nah. Die Flugunfallbehörde Frankreichs untersucht den Vorfall. (Symbolbild)
Auf der Start- und Landebahn des EuroAirports in Basel kamen sich zwei Flugzeuge zu nah. Die Flugunfallbehörde Frankreichs untersucht den Vorfall. (Symbolbild) © KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS
Die französische Flugunfall-Ermittlungsbehörde BEA untersucht einen Zwischenfall, der sich am 7. März am Basler EuroAirport ereignet hat. Offenbar kamen sich zwei Flugzeuge beim Start auf der Piste gefährlich nah, wie Telebasel am Mittwoch berichtete.

Die französische Flugunfallbehörde untersucht einen als “ernsthaft” bezeichneten Vorfall, wie aus Angaben auf deren Webseite hervorgeht. Beteiligt waren demnach eine Maschine der Schweizer Fluggesellschaft Skywork Airlines und ein Flugzeug der KLM Cityhopper.

Die Dornier von Skywork bereitete sich auf der Hauptpiste in südlicher Richtung auf den Start vor, als eine Embraer der KLM-Tochtergesellschaft am anderen Ende auf die Piste rollte, um in entgegengesetzter Richtung zu starten, wie den Informationen der BEA zu entnehmen ist. Die Skywork-Maschine hatte den Startvorgang bereits begonnen und überflog das Flugzeug der KLM.

Die Sprecherin des EuroAirports, Vivienne Gaskell, sagte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda, sie habe Kenntnis von einem Zwischenfall. Sie könne diesen aber nicht weiter kommentieren. Sie verwies auf die laufende Untersuchung. Die Flugsicherung des EuroAirports, der auf französischem Boden liegt, ist in der Kompetenz Frankreichs.

(SDA)


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