Foreman: “Ein Teil von mir ist weggerutscht”

Muhammad Ali bezwang George Foreman 1974 beim "Rumble in the Jungle" in Kinshasa
Muhammad Ali bezwang George Foreman 1974 beim "Rumble in the Jungle" in Kinshasa © KEYSTONE/AP
“Ali, Frazier & Foreman – wir waren praktisch eines”, twitterte der mehrmalige Schwergewichts-Champion George Foreman nach dem Tod von Muhammad Ali.

“Ein Teil von mir ist weggerutscht”, schrieb Foreman weiter. Er hatte sich mit Ali 1974 in Kinshasa einen legendären Fight geliefert, der später als “Rumble in the Jungle” in die Boxgeschichte einging. Nach zunächst harten Treffern gegen Ali ging Foreman in der achten Runde K.o. Ali wurde damals zum zweiten Mal Weltmeister und brach das Boxer-Gesetz “They never come back”.

Der dreimalige Box-Weltmeister Mike Tyson schrieb auf Twitter: “Gott hat sich seinen Champion geholt. Auf bald, Grösster.”

Auch IOC-Präsident Thomas Bach hat sehr betroffen auf den Tod von Muhammad Ali reagiert. “Er war ein Athlet, der die Herzen der Menschen rund um den Erdball berührt hat. Ein Athlet, der sich weit über den Sport hinaus engagierte, ein Athlet, der so vielen erkrankten Menschen Mut machte, als er das olympische Feuer entzündete und dabei sein eigenes Leiden nicht versteckte”, sagte der Deutsche.

Der dreimalige Box-Weltmeister Mike Tyson schrieb auf Twitter: “Gott hat sich seinen Champion geholt. Auf bald, Grösster.”

Auch IOC-Präsident Thomas Bach hat sehr betroffen auf den Tod von Muhammad Ali reagiert. “Er war ein Athlet, der die Herzen der Menschen rund um den Erdball berührt hat. Ein Athlet, der sich weit über den Sport hinaus engagierte, ein Athlet, der so vielen erkrankten Menschen Mut machte, als er das olympische Feuer entzündete und dabei sein eigenes Leiden nicht versteckte”, sagte der Deutsche.

“Seit dem Tag, als er 1960 Olympia-Gold gewann, wussten Boxfans auf der ganzen Welt, dass sie eine Mischung von Schönheit und Eleganz, Schnelligkeit und Stärke sahen, die vielleicht nie wieder erreicht werden wird”, schrieb der ehemalige US-Präsident Bill Clinton. “Es war mir eine Ehre, mit einem Mann befreundet zu sein, der durch Triumph und Prüfungen sogar grösser als seine eigene Legende wurde.”

Lennox Lewis (ehemaliger Schwergewichts-Weltmeister): “Ein Gigant. Ali verkörperte eine Grösse von Talent, Courage und Überzeugung, die die meisten von uns niemals in der Lage sein werden zu verstehen.”

Floyd Mayweather jr. (ehemaliger Weltmeister mehrerer Gewichtsklassen): “Heute bin ich mit dem Herzen bei einem Pionier, einer wahren Legende und auf jeden Fall bei einem Helden. Dein Charisma, dein Charme und vor allem deine Klasse werden mir und der ganzen Welt fehlen.”

Tyson Fury (Schwergewichts-Weltmeister): “RIP – der Grösste aller Zeiten in vielerlei Hinsicht.”

Kareem Abdul-Jabbar (ehemaliger NBA-Superstar): “Heute senken wir unseren Kopf, wir haben einen Mann verloren, der soviel für Amerika getan hat. Morgen werden wir unsere Köpfe wieder heben, uns an seinen Mut, seine Freimütigkeit und an seine Opfer erinnern, die er für seine Gemeinschaft gebracht hat.”

Lewis Hamilton (dreimaliger Formel-1-Weltmeister): “R.I.P. Champ. Möge Gott seine Familie segnen und ihr durch diese unglaublich schwere Zeit helfen.”

Mo Farah (zweimaliger Langstrecken-Olympiasieger): “Ich habe meinen Helden verloren.”

Wilfried Sauerland (Box-Manager): “Er und Nelson Mandela waren für mich die grössten Persönlichkeiten der Welt.”

Wu Ching-Kuo (Präsident des olympischen Box-Weltverbandes AIBA): “Er hat unseren Sport auf vielfältige Weise verändert und wurde zum Symbol für viele Generationen.”

(SDA)


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