Franke kauft 25-Prozent-Anteil an deutscher Duvarit

Ein Franke-Angestellter bearbeitet im Werk in Aarburg eine Edelstahl-Küchenabdeckung: Dir Aargauer Firma hält neu eine Minderheitsbeteiligung an der deutschen Duvarit (Archiv).
Ein Franke-Angestellter bearbeitet im Werk in Aarburg eine Edelstahl-Küchenabdeckung: Dir Aargauer Firma hält neu eine Minderheitsbeteiligung an der deutschen Duvarit (Archiv). © KEYSTONE/GAETAN BALLY
Der Aargauer Küchen- und WC-Ausrüster Franke startet eine Partnerschaft mit dem deutschen Hersteller von Designbädern und Wellnesssystemen Duvarit. Dafür kauft sich Franke bei den Deutschen ein.

Die Gruppe beteiligt sich mit 25 Prozent an Duravit, teilten die beiden Unternehmen am Montag mit. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Nach Informationen von Duvarit übernimmt Franke den Anteil des bisherigen Minderheitsaktionärs, der spanischen Roca Corporación Empresarial, die ihre Beteiligung per Ende 2015 abgegeben hatte.

Wie aus der Mitteilung von Franke hervorgeht, hat die Firma die Anteile bereits am 29. März erworben. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

Die beiden Unternehmen wiesen ein komplementäres Produktportfolio auf und ergänzten sich nahezu perfekt. Sie planten unter ihren jeweiligen Marken künftig auch gemeinsam Produktserien für den Bad- und Küchenbereich zu entwickeln, heisst es weiter. Auch im Projektgeschäft wird eine Zusammenarbeit angestrebt.

Franke beschäftigt weltweit rund 9000 Mitarbeitende und erzielt einen Umsatz von 2,1 Milliarden Franken. Das Unternehmen gehört zu Michael Piepers Artemis Gruppe, unter deren Dach auch der Ostschweizer Bauausrüster AFG angesiedelt ist. Dagegen ist Duvarit mit 5800 Mitarbeitenden und einem Jahresumsatz von 432 Millionen Franken um einiges kleiner.

(SDA)


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