Frankreich und Australien fehlt noch ein Sieg

Frankreichs Davis-Cup-Captain Yannick Noah freut sich mit dem französischen Doppel über die Führung gegen Serbien
Frankreichs Davis-Cup-Captain Yannick Noah freut sich mit dem französischen Doppel über die Führung gegen Serbien © KEYSTONE/AP/MICHEL SPINGLER
Frankreich und Australien stehen in den Davis-Cup-Halbfinals vor dem Finaleinzug. Die Franzosen führen in Lille gegen Serbien 2:1, die Australier in Brüssel gegen Belgien.

Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut, die gemeinsam zwei Grand-Slam-Turniere gewannen, wurden im Fussballstadion Pierre Mauroy in Lille ihrer Favoritenrolle im Doppel gerecht. Mit einem 6:1, 6:2, 7:6 sicherten sie ihrem Team gegen das personell geschwächte Serbien den zweiten Punkt. Frankreichs Leader Jo-Wilfried Tsonga (ATP 18) kann nun im ersten Einzel vom Sonntag gegen den Weltranglisten-80. Dusan Lajovic den Finaleinzug perfekt machen.

In Belgien schaffte Australien den zweiten Punkt. John Peers, der Weltranglisten-Zweite im Doppel, fegte mit Jordan Thompson das belgische Duo Arthur de Greef/Ruben Bemelmans mit einem 6:3, 6:4, 6:0 aus dem «Palais Douze» von Brüssel. Ausweglos scheint die Lage der Belgier indes nicht. Mit einem Sieg im Topduell gegen Nick Kyrgios könnte David Goffin der Begegnung noch einmal eine Wende geben. Steve Darcis wäre im zweiten Einzel gegen John Millman der Favorit. Beide Halbfinal-Duelle werden auf Sand ausgetragen.

In den Auf-/Abstiegsplayoffs droht Argentinien ein Novum der unrühmlichen Art. Der Davis-Cup-Sieger von 2016 befindet sich in Kasachstan in Abstiegsgefahr. Nach drei Spielen steht es 2:1 für die Gastgeber um Teamleader Michail Kukuschkin. Argentinien, das ohne die letztjährigen Helden Juan Martin Del Potro und Federico Delbonis spielt, wäre der erste Titelhalter, der im Folgejahr absteigt. Guido Pella und Diego Schwartzmann können das drohende Verdikt am Sonntag noch verhindern.

(SDA)


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