Für Sascha Ruefer zählt beim Fussball nicht nur der Erfolg

Sascha Ruefer - hier mit dem "Schneemann des Jahres 2015", Fifa-Präsident Sepp Blatter - würde gern 20 weitere Jahre die Spiele der Schweizer Fussball-Nati kommentieren. Auch wenn man ihm manchmal die Schuld gibt, wenn das Team verliert. (Archivbild)
Sascha Ruefer - hier mit dem "Schneemann des Jahres 2015", Fifa-Präsident Sepp Blatter - würde gern 20 weitere Jahre die Spiele der Schweizer Fussball-Nati kommentieren. Auch wenn man ihm manchmal die Schuld gibt, wenn das Team verliert. (Archivbild) © KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Wenn Sportmoderator Sascha Ruefer ab 10. Juni die Fussball-EM in Frankreich kommentiert, gehört sein Herz nicht nur der Schweizer Nati. “Ich habe eine Sympathie für Kamerun entwickelt”, sagt er. “Und ich mag Jamaika. Die tragen ein schönes T-Shirt und sind lustig.

Aber natürlich sei die Nati “definitiv” seine Lieblingsnationalmannschaft, betonte der 44-Jährige gegenüber dem “Migros Magazin”. Allerdings störe es ihn, dass Schweizer Zuschauer von ihm eine kritiklose Haltung gegenüber dem eigenen Team erwarten. “Manchmal habe ich das Gefühl, dass mein Kommentar gut ankommt, wenn die Schweizer Mannschaft gewinnt – verliert sie hingegen, ist der Kommentator der Grund für die Niederlage”.

Mit Beni Thurnheer möchte er nicht so gern verglichen werden, “seine Fussstapfen sind für mich viel zu gross”. “Beni National” sei immer noch sein Vorbild und am liebsten würde er ebenfalls wie der ältere Kollege 30 Jahre lang Fussballspiele kommentieren – auch wenn es schwierig sei, eine gute Balance zwischen einer kritischen Beobachtung “und dem Versprühen von helvetischer Hoffnung” zu halten.

(SDA)


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