Gas tötet Rinder

Für die Rinder kam die Hilfe zu spät.
Für die Rinder kam die Hilfe zu spät. © Keystone/Symbolbild
Auf einem Bauernhof in Domat/Ems ist am Donnerstagabend Gas aus einer Güllegrube in einen Stall geströmt. Ein Mann musste ins Spital gebracht werden, fünf Rinder starben.

Der 41-jährige Bauer liess den Güllemixer in der Grube, nahm ihn in Betrieb und machte sich danach an andere Arbeiten. Lange Zeit später bemerkte seine Mutter einen ungewöhnlichen Geruch und sah, dass die Rinder im Stall am Boden lagen.

Die Frau ging mit ihrem Ehemann und dem Sohn, dem 41-jährigen Bauern, in den Stall. Alle drei verloren das Bewusstsein und fielen zu Boden. Später konnten sich die Eheleute selbst aus dem Stall retten. Sie alarmierten die Frau des noch immer im Stall befindlichen Bauern und zogen danach zu dritt den 41-Jährigen aus dem Stall. Der Bauer wurde von der Rega ins Spital gebracht. Zwei der sieben Rinder kamen später wieder zu sich, die fünf weiteren verendeten noch im Stall.

(Kapo GR/red.)


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