Es war ein Gewaltverbrechen: Die Opfer wurden erstochen

Es war ein Gewaltverbrechen: Die Opfer wurden erstochen
© Feuerwehrleute und Polizisten vor der mobilen Einsatzzentrale auf der Lenzhardstrasse in Rupperswil AG, wo ein Brand in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mehrere Tote forderte, am Montag, 21. Dezember 2015. Genauere Umstaende sind noch keine bekannt, die Polizei schliesst ein Verbrechen nicht aus.(KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)
Die vier Personen, die am Montag in Rupperswil AG nach einem Brand tot in einem Wohnhaus aufgefunden wurden, sind Opfer eines Kapitalverbrechens. Das teilte die Aargauer Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die Opfer wiesen Stich- und Schnittverletzungen auf. Der Brand wurde absichtlich gelegt.

Die vier Todesopfer, die gestern in einem Haus im aargauischen Rupperswil gefunden wurden, sind Opfer eines Tötungsdelikts. Dies teilt die Staatsanwaltschaft mit.

Gestützt auf die Erkenntnisse des kriminaltechnischen Dienstes der Kantonspolizei Aargau sind alle vier Personen, die sich zum Zeitpunkt des Brandes im Einfamilienhaus in Rupperswil befunden hatten, Opfer eines Tötungsdelikts geworden. Alle vier Opfer wiesen Stich- oder Schnittverletzungen auf. Ebenfalls konnte festgestellt, dass der Brand im Haus absichtlich gelegt wurde. Zur Klärung der genauen Todesumstände hat die Staatsanwaltschaft die Obduktion der vier Getöteten angeordnet. Die Obduktionen und die rechtsmedizinischen Untersuchungen werden heute und morgen durchgeführt. Bislang konnte noch keines der Opfer identifiziert werden.

Ferner fahnden die Ermittler nach einem hellen Kleinwagen: Die Polizei sucht Zeugen, die am Montagvormittag im Quartier ein solches Fahrzeug gesehen haben. Auch andere verdächtige Beobachtungen im Gebiet Lenzhardstrasse im Zeitraum zwischen Sonntagabend und Montagmittag könnten den Ermittlern helfen.

Die Ermittlungsarbeiten der Spezialisten von Kantonspolizei und Rechtsmedizin laufen auf Hochtouren. Es konnte noch keines der Opfer identifiziert werden. Die Umstände der Tat sowie der Tathergang seien nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen, heisst es in der Mitteilung. (red/pd/sda)

 


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