Steingruber: Kunstturnen ist nicht brutaler als andere Sportarten

Obwohl sie sich schon öfter verletzt hat, möchte Giulia Steingruber das Kunstturnen nicht missen. "Ich liebe es, zu fliegen", sagt sie (Archiv).
Obwohl sie sich schon öfter verletzt hat, möchte Giulia Steingruber das Kunstturnen nicht missen. "Ich liebe es, zu fliegen", sagt sie (Archiv). © /EPA/ANDREW COWIE
Die fünffache Schweizer Meisterin und dreifache Europameisterin Giulia Steingruber findet: Wer Spitzensport betreibt, muss mit Verletzungen rechnen.

Sie finde es schade, dass Kunstturnen oft niedergemacht und in ein falsches Licht gerückt werde, sagte die 21-Jährige

Wer Erfolg haben wolle, müsse eben auch Opfer bringen, sagte sie der der “Schweizer Familie”.

Etwas anderes, was sie nervt: Dass die Medien nach ihrem Sturz an der WM in Glasgow fast nur über ihren Fehler berichteten. Das habe ihr schlimme Selbstzweifel verursacht. Erst nachdem ihre Eltern sie darauf hinwiesen, dass sie mit ihrem fünften Platz im Mehrkampf trotz Sturz zur Weltspitze gehöre, sei es ihr wieder besser gegangen.

Neben hartem Training und Fernstudium hat Steingruber offenbar auch ein Privatleben: Sie trägt einen Buchstaben an einer Halskette, wie die “Schweizer Familie” beobachtet hat. Für welchen Namen die Initiale steht, wollte die Turnerin aber nicht verraten.

(SDA)


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