Glatteis führt zu Unfällen und Staus

Der Lieferwagen fiel einen Abhang hinunter, nachdem er wegen Glatteis von der Strasse abkam.
Der Lieferwagen fiel einen Abhang hinunter, nachdem er wegen Glatteis von der Strasse abkam. © Kapo SG
Wegen den tiefen Temperaturen gab es gestern und heute mehrere Verkehrsunfälle. In Rheineck stand heute Morgen ein Auto quer auf der Autobahn, gestern verunfallte ein Auto im Hemberg. Dabei verletzten sich zwei Personen.

Das Auto war gestern von Hemberg Richtung St.Peterzell unterwegs. In einem steilen Strassenstück geriet das Auto aufgrund der gefrorenen Fahrbahn ins Rutschen und kam von der Fahrbahn ab. Der Lieferwagen prallte in einen Baum und stürzte dann einen Abhang hinunter. In einem Wald kam der Wagen auf dem Dach zum Stillstand. Die beiden Insassen, ein 22- und ein 53-jähirger Mann, konnten sich befreien und selbstständig den Rettungsdienst verständigen.

Die beiden Männer wurden mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht. Zuerst wurde auch die Rega verständigt, da nicht klar war, wie schwer die Verletzungen waren. Am Lieferwagen entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

«Gestern sind drei weitere Unfälle passiert, die alle auf Glatteis zurückzuführen waren», sagt Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. Bei diesen drei Unfällen wurde niemand verletzt, es entstand Sachschaden.

Heute morgen hat sich auf der Autobahn A1 zwischen St.Margrethen und St.Gallen ein Auto gedreht. Dieses stand zeitweise quer auf zwei Spuren, der Verkehr lief über den Pannenstreifen. Bis zu zwei Stunden standen Autolenker im Stau. Mittlerweile ist die Unfallstelle geräumt und der Stau hat sich aufgelöst. Verletzt wurde niemand. Ob der Unfall auf Glatteis zurückzuführen ist, kann Florian Schneider noch nicht sagen.

Auf dem Weg von Zürich nach St.Gallen, zwischen Seebach und Wallisellen kam es zu mehreren Unfällen. Der Verkehr staute sich am frühen Morgen zwischen dem Limmattalerkreuz und Zürich-Nord in Richtung St. Gallen – Reisende mussten laut Viasuisse mindestens 45 Minuten im Stau ausharren.

Auch in den Regionen Bern, Aargau, Basel, der Zentralschweiz und der Westschweiz führten diverse Unfälle zu Behinderungen und Staus.

(red/sda/Kapo SG)


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